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Magdeburg: Bilanz "Spaziergänge"

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 25.01.2022 / 14:40 Uhr von mz/pm
Anlässlich einer angemeldeten Versammlung in der Landeshauptstadt Magdeburg sind gestern ab 18 Uhr ca. 150 Personen im Bereich Breiter Weg / Domplatz zusammengekommen. Das teilte die Polizei mit .Die Versammlung richtete sich inhaltlich gegen die Corona-Schutzmaßnahmen und verlief friedlich; Störungen waren nicht zu verzeichnen, so ein Sprecher.

Die Versammlung ist nach kurzer Zeit noch im Bereich des Breiten Weges durch den Versammlungsleiter beendet worden. 

Des Weiteren kam es zu einer nicht angemeldeten versammlungsrechtlichen Aktion. Nach einer Sammelphase von einzelnen Personengruppen gegen 18 Uhr im Bereich des Universitätsplatzes bewegte sich die in der Spitze bis zu 900 Personen umfassende Gruppe durch Teile der nördlichen Altstadt. Zeitweise bildeten sich neben einer größeren Personengruppe mehrere kleinere heraus, die sich teils in unterschiedlichen Richtungen durch die Innenstadt bewegten. 

Nach wiederholten Absperrungen und Interventionen wurden im Bereich des nördlichen Breiten Weges die ersten Identitäten relevanter Personen festgestellt. Bereits frühzeitig kam es zu ersten feststellbaren Abwanderungsbewegungen aus den Personengruppen. Kurze Zeit später konnte auch die verbliebene Personengruppe vereinzelt werden. Im Verlauf des sogenannten Spaziergangs kam es vereinzelt zu Auseinandersetzungen mit Polizeikräften, u. a. in Form von körperlicher Gewalt. Als polizeiliche Reaktion war der Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray erforderlich. 

Insgesamt wurden wiederum zahlreiche Identitäten festgestellt. Weitere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlicher Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet. Die Einleitung weiterer Ermittlungsverfahren wird geprüft. Zudem kam es zu temporären Verkehrsbehinderungen.

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Kommentare

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    Naiv schrieb um 21:09 Uhr am 25.01.2022:
    Zum Glück wurde bei niemanden hier so lange kontrolliert bis er verstorben ist! Wehe dem wenn der Wind sich dreht........! Hoffe dafür gibt es bald Aufklärung?!!!
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      Braver Bürger schrieb um 19:04 Uhr am 25.01.2022:
      Seht es doch endlich ein. Unser Staat liebt uns. Er will nur unsere Gegenliebe. Wer sie verweigert, der ist Staatsfeind und muss in den Knast, wie ich jetzt. Ich war unartig. Die Älteren an diesem Ort unter uns kennen das doch......

      https://www.directupload.net/file/d/6421/4vjilj3u_pdf.htm
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        Torsten B. schrieb um 18:28 Uhr am 25.01.2022:
        Diese Bilanz ist falsch!
        Ob die Impfpflicht kommt bleibt abzuwarten, genau deswegen gehen die Menschen auf die Straße. Diese üben ihr Demonstrationsrecht nach § 8 des GG aus, um ihren Unmut zu bekunden, was in einer Demokratie legitim ist. Ich kann nur für Magdeburg sprechen. Die Demonstranten waren diesmal geteilt, eine Hälfte Uniplatz, die zweite Hälfte Breiter Weg/Domplatz. Damit hatte die Polizei selbst nicht gerechnet. Anstatt nun die Protestierenden laufen zu lassen kam es von Polizeiseite nach und nach wieder zu Sperrketten bis hin zur Einkesselung. Von Deeskalation der Staatsmacht keine Spur. Es hatte den Anschein, daß diese jungen "Dachse" (Polizei) den Auftrag hatten Härte zu zeigen. Ich fand es einfach nur beschämend, von den Medien, wie MDR, SAW oder BILD, war niemand zugegen, warum auch? Ich versuchte selbst ein Gespräch mit Polizisten zu führen, ganz sachlich nach wieso und warum, es kam keine Regung und Null-Antwort. Bekommen unsere Polzisten in ihrer Ausbildung nun schon eine Gehirnwäsche und haben wie Roboter für die Politik zu funktionieren? Mein Bild von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit bekommt nach und nach mehr Risse. Dennoch weiterhin friedlich aufbegehren weil es die Sache wert ist!
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          Christian schrieb um 15:00 Uhr am 25.01.2022:
          Entweder waren die zählenden Beamten schon ab der 2. Klasse in Mathematik ausschließlich Kreide holen, oder die Zahlen sind mit Absicht um Welten zu klein angegeben.
          Wer die Aufnahmen aus Magdeburg kennt oder selbst vor Ort war muss sich schon stark wundern.

          Damit macht man sich nur noch unglaubwürdiger und die Strategie des Kleinzählens geht dennoch nicht auf. Da wird sich wohl der eine oder andere Beamte vor Ort-gewesene sicherlich auch missbraucht fremdschämen.