Startseite  /  Events  /  Jobbörse  / 
Artikel einsenden  /  Impressum

Logo

Polizei verzeichnet Erfolge im Kampf gegen Drogenkriminalität

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 04.08.2022 / 14:02 Uhr von mz/pm
Sachsen-Anhalts Landespolizei hat im ersten Halbjahr 2022 zahlreiche Erfolge im Kampf gegen die Drogenkriminalität verzeichnet. Nach akribischen und teilweise sehr aufwendigen Ermittlungen konnten bisher (Stand: 30.06.2022) umfangreiche Mengen an Rauschgift aus dem Verkehr gezogen werden. Das teilte eine Sprecherin des Innenministeriums mit.

So stellten die Ermittlerinnen und Ermittler unter anderem mehr als 170 Kilogramm Cannabis, 14 Kilogramm Amphetamine sowie 20 Kilogramm Methamphetamine sicher. Darüber hinaus wurden fast 6.000 Cannabispflanzen sichergestellt. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2020 hat die Polizei 93 Kilogramm Cannabis, 10 Kilogramm Amphetamine und fast 9 Kilogramm Methamphetamine sowie fast 4.000 Pflanzen sichergestellt. Im gesamten Jahr 2021 waren es fast 260 Kilogramm Cannabis und 5.000 Cannabispflanzen. 

Innenministerin Tamara Zieschang: „Unsere Landespolizei kämpft konsequent gegen Drogenkriminalität in Sachsen-Anhalt. Die Ermittlungserfolge des laufenden Jahres belegen, dass sie bei ihren Ermittlungen sehr aktiv ist, dranbleibt und Straftäter konsequent verfolgt. Darauf können sich die Menschen in Sachsen-Anhalt verlassen.“ 

Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen-Anhalt mehr Rauschgiftdelikte registriert. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 10.265 Fälle erfasst und damit gut 400 mehr als im Vorjahr. Das ist ein weiterer Beleg für die aktive Arbeit der Landespolizei und spricht dafür, dass es gelungen ist, das Dunkelfeld weiter aufzuhellen. Hinzu kommt: Fast 94 Prozent aller Rauschgiftdelikte (mehr als 9.600 Fälle) konnten im Jahr 2021 aufgeklärt werden. 

Mindestens ebenso wichtig wie die Aufdeckung von Drogenkriminalität ist die Präventionsarbeit, um insbesondere junge Menschen über die Risiken und Gefahren des Drogenkonsums aufzuklären. Die Landespolizei ist in ganz Sachsen-Anhalt unterwegs und bietet unter anderem Hilfsangebote und Präventionsprojekte für Schulen beziehungsweise Schülerinnen und Schüler an. Das Spektrum reicht von regelmäßigen Projekttagen, Vorträgen und Gesprächsrunden an Schulen und sozialen Einrichtungen über Informationsangebote bei Elternabenden bis hin zu besonderen Veranstaltungen wie zum Beispiel „Sport gegen Drogen und Gewalt“. Allein im Jahr 2021 wurden trotz pandemiebedingter Einschränkungen 120 Schulungen organisiert und damit mehr als 2.600 Menschen erreicht. 

„Es ist wichtig, die Netzwerke und Ketten beim Drogenhandel zu zerschlagen. Doch es ist nur eine Seite der Medaille“, so Innenministerin Tamara Zieschang. „Wir müssen frühzeitig ansetzen und gerade junge Menschen davon überzeugen, dass es das einzig Richtige ist, die Finger von Drogen zu lassen. Denn Drogenmissbrauch kann zahlreiche gesundheitliche und psychische Folgen haben. Genau deshalb ist unsere Polizei in den Schulen präsent, um die Gefahren des Drogenkonsums eindrücklich vor Augen zu führen.“

Bilder

Quelle: pixabay
Dieser Artikel wurde bereits 272 mal aufgerufen.

Werbung