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Leserbrief: Pepe erkämpfte sich beim zweiten Wettkampf Gold

Leserbriefe
  • Erstellt: 17.09.2021 / 16:01 Uhr von Stephanie Fischer
Am vergangenen Samstag zog es die Burger Ruderer nach Werder zum ersten Kräftevergleich nach den großen Sommerferien. 600 Mädchen, Jungen, Juniorinnen, Junioren und Masters aus 58 Vereinen wollten den Trainern und Zuschauern ihr Können unter Beweis stellen. Auch 11 Aktive stellten sich auf schönem brandenburgischem Gewässer dem Starter. Insgesamt standen 14 Rennen für uns auf dem Programm.

Am Samstag zog es die Burger Ruderer nach Werder zum ersten Kräftevergleich nach den großen Sommerferien. 600 Mädchen, Jungen, Juniorinnen, Junioren und Masters aus 58 Vereinen wollten den Trainern und Zuschauern ihr Können unter Beweis stellen. Auch 11 Aktive stellten sich auf schönem brandenburgischem Gewässer dem Starter. Insgesamt standen 14 Rennen für uns auf dem Programm. Also ging es am frühen Morgen los. 
Denn anders als viele andere Sportarten müssen die Ruderer mit viel Aufwand ihr Sportmaterial vorbereiten. Schon am Vortag werden die Boote von ihren Auslegern befreit und auf dem Hänger verladen. Alle Teile des Bootes, wo auch die Skull zugehören, müssen verpackt und festgemacht werden. Dies ist immer ein sehr großer logistischer Aufwand. Am Wettkampfort muss dann wieder alles abgeladen und angebaut werden. Das nimmt schon immer sehr viel Zeit in Anspruch. Aber das geübte Ruderteam, unter Leitung von den Trainern Nuße und Fischer, hat alles immer gut im Griff. Ein gemeinsames Miteinander ist hier ein wichtiger Faktor. 

Gleich im ersten Rennen des Tages waren die Wassersportfreunde aus Burg mit dabei. Es wurde in 5 Abteilungen gerudert. Im vollen Feld der vierten Abteilung erkämpfte sich Dennis Ullrich den souverän den Sieg der vierzehnjährigen Jungen. Nun war man gespannt auf das erste Rennen von Tom Zolinski bei den dreizehnjährigen Jungen. Schon im Training hatte Tom gemerkt, dass 1000 Meter ganz schön lang sein können. Mutig stelle er sich seinen Gegnern und erruderte sich hinter den Sportlern aus Berlin und Plaue den dritten Platz. 

Voller Stolz kehrte er zum heimischen Team zurück. In der dritten Abteilung erwarteten die Burger nun den, mitleiweile schon erfahrenen Ruderer, Lucas Fischer. Vom Start an in Führung liegend musste er mit den starken Wellen der Motorboote kämpfen und beste Boots – und Körperbeherrschung beweisen, um nicht zu kentern. Mit einem leichten Materialschadenfuhr er dem Feld hinterher, denn das war nun schon an ihm vorbei. Schnelle Fahrt aufnehmen, eine saubere Technik und alle antrainierten Kräfte einsetzen, brachte ihm an Ende eine guten zweiten Platz ein. Für ihn ein trotzdem nicht zufrieden stellendes Ergebnis, denn sein Gegner vom Rostocker Ruderclub fuhr die beste Zeit der gesamten Starter in dieser Altersklasse. Der Trainer Reimar Nuße war mit den gezeigten Leistungen seiner drei Jungen sehr zufrieden. 

Dann ging es mit unseren jüngsten Startern Larissa Deinert und Pepe Gümpel weiter. Bei den beiden Sportlern herrschte große Aufregung. Alles ist noch so neu, da sie ja heute erst ihr zweites Rennen absolvierten. Larissa startete in der zweiten Abteilung der zwölfjährigen Mädchen. Die Gegner immer im Blick, musste sie sich nur einer Sportlerin aus Berlin geschlagen geben. „Hier fehlt es einfach an Erfahrung“, gab Trainer Marco Fischer eine kurze Einschätzung. Schon beim Training hieß es oft: „Nicht gucken, einfach rudern!“. Dass er wohl Recht hat, zeigt das Rennen. Anschließend kam der Start an dem Pepe seine Leistung unter Beweis stellen musste. Pepe kam, sah und siegte. Eine große Freude brach im Burger Lager aus. Wenn man im zweiten Rennen schon mit eine Goldmedaille einfährt, hat man im Training gut gearbeitet. Pepe und Trainer Fischer strahlten. 

Bei einem Rennabstand von nur 3 Minuten ging es nun weiter Schlag auf Schlag bei den Burgern. Im weiteren Rennen für die Burger wartete man auf die Junioreninnen A (17/18 Jahre). Die alten Hasen Nicola Schmidt und Jana Müller im Doppelzweier mussten sich gleich von drei Berliner Booten geschlagen geben. Hier zeigte sich, dass eine gute Technik und eine bessere Steuerarbeit eben fiel zum Verlauf eines Rennens beitragen können. Im Rennen kommt oft der sogenannte Tunnelblick und die Worte des Trainers werden ausgeschaltet. Nun ging es für die Juniorinnen B (15/16 Jahre) an den Start. Maya Gümpel und Annalena Deinert brachten ihren Doppelzweier gleich nach dem Boot aus Berlin über die Ziellinie. Der Berliner Trainer, auch ein ehemaliger Ruderer aus Burg, und Trainer Marco Fischer erfreuten sich gemeinsam über den Zielausgang. 

Nach der Mittagspause ging dann der Zweier der Altersklasse 13/14 auf die Rennstrecke. Zwischen den ersten drei Booten und den weiteren drei Booten waren große Abstände zu verzeichnen. Am Ende hieß es Platz drei für unsere beiden Jungen Lucas Fischer und Dennis Ullrich. „Nun zeigt sich was im Training noch zu tun ist“, war die Einschätzung des Trainers Reimar Nuße. 

Gespannt war man nun auch wieder auf das nächste Rennen. Die Junioren werden in Leistungsklassen eingeteilt. 38 Teilnehmer in dieser Altersklasse gingen an den Start. Janik Paul fuhr mit seinen 16 Jahren zum ersten Mal an die Startlinie, da er in der Leistungsklasse 3 startete. Große Aufregung war ihm anzusehen, als er in seinem Einer stieg. „Einmal an den Start fahren und schnell runter, dann ist es schon geschafft“, gab ihm Stephanie Fischer mit auf den Weg. 

Dass die Worte stimmen, zeigte Janik ihr im Rennverlauf, als er dann nur knapp als Zweiter die Ziellinie durchfuhr. Toni Post startete in der Leistungsklasse 2 und erruderte sich dort einen guten vierten Platz. Dabei ist zu sagen, dass Toni nur knapp die Grenze zum Leichtgewicht überschritten hat und damit im Normalbereich ruderte. Auch bei den Juniorinnen gab es im Einer die drei Leistungsklassen. Nicola und Jana, zum Glück in verschiedenen Abteilungen, erkämpften sich jeweils einen knappen vierten Platz. 

Den Abschluss bildeten die beiden Juniorinnen B Maya Gümpel und Annalena Deinert. Maya startet und in der Leistungsklasse 2 und ihre Zweierpartnerin in der Leistungsklasse 3. Maya durchfuhr in einem souveränen Rennen, gleich nach der Berlinerin, als Zweite die Ziellinie. Annalena zeigte ein aufregendes Rennen. Nachdem sie sich den Kampf mit den Bojen stellte, gab sie nochmal richtig Gas und wurde am Ende ganz knapp Dritte. 

Nachdem alles verpackt war, trat man zufrieden den Heimweg an. Beim nächsten Training gibt es dann die Abschlussbesprechung zu dem jeweiligen Wettkampf. Trainer und Sportler berichten von ihren Eindrücken und Erfahrungen. Jedes Rennen wird nochmal analysiert und ausgewertet. So baut sich dann das Training für die folgenden Einheiten auf…..bis zum nächsten spannenden Wettkampf.

Bilder

Die Burger Ruderer beim Wettkampf! Foto: Stephanie Fischer
Die Burger Ruderer beim Wettkampf! Foto: Stephanie Fischer
Die Burger Ruderer beim Wettkampf! Foto: Stephanie Fischer
Die Burger Ruderer beim Wettkampf! Foto: Stephanie Fischer
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