Die Polizei im Jerichower Land ermittelt wegen eines schweren Holzdiebstahls in einem Waldgebiet an der Kreisstraße K1208 nahe Güsen. Im Zeitraum zwischen dem 10. April 2026 und dem 13. April 2026 machten sich bislang unbekannte Täter an bereits gefälltem Holz zu schaffen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler suchten die Diebe gezielt zwei große, zum Abtransport bereitgelegte Baumstämme aus. Diese wurden vor Ort fachmännisch zerteilt und anschließend abtransportiert. Geschädigt ist eine 31-jährige Waldinhaberin. Der entstandene Sachschaden ist erheblich und wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Verdächtiger Pickup und Kettensägen-Lärm im WaldAufgrund der enormen Größe und des Gewichts der Baumstämme geht die Polizei fest davon aus, dass die Täter für den Diebstahl spezielle Fahrzeuge und schwere Forsttechnik einsetzen mussten.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich bereits zwei konkrete Ermittlungsansätze:
Kettensägengeräusche: Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag (12. April 2026) ungewöhnliche Arbeiten mit einer Kettensäge aus der Richtung des Waldstücks wahrgenommen.
Verdächtiges Fahrzeug: Bereits im März war in der Nähe des späteren Tatorts ein schwarzer Pickup beobachtet worden. Ob dieses Fahrzeug mit dem späteren Diebstahl im April in Zusammenhang steht, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Polizei bittet Bevölkerung um MithilfeDie Beamten suchen nun nach weiteren Zeugen, denen im besagten Zeitraum zwischen dem 10. und 13. April – oder auch im Vorfeld – verdächtige Personen, schwere Transportfahrzeuge oder Verladearbeiten im Waldstück an der K1208 aufgefallen sind. Zeugenaufruf der Polizei Jerichower Land: Hinweise nimmt das Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921 / 920-0 oder per E-Mail an
mailto:levd.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de entgegen.
Kommentare
Egal schrieb um 14:46 Uhr am 31.05.2026:
Tatzeitraum zwischen 10. und 13. April heute ist der 31. Mai. Dann Tatort im Waldstück an der K 1208 nahe bei Güsen, ja wo denn da genau?
Tolle Hinweise ca. 7 Wochen nach der Tat.
Kein Wunder das nichts bei rauskommt, aber eigentlich auch verständlich was jeden Tag so abgeht !
Die haben gar keine Zeit alles abzuarbeiten.
meinereiner schrieb um 21:06 Uhr am 30.05.2026:
Also ob es in ihrer so geliebten DDR keine Kriminellen Menschen gab? Dort gab es euch Gauner, Vergewaltiger und Mörder.
Herr Bohnenstroh schrieb um 20:27 Uhr am 30.05.2026:
Leser24 schrieb um 19:48 Uhr am 30.05.2026: