Eine lebensgefährliche Fahrt endete am späten Samstagabend in der Straße „Unterm Hagen“: Polizeibeamte stoppten einen 46-jährigen Radfahrer, der aufgrund seines massiven Alkoholisierungsgrades kaum noch sicher am Straßenverkehr teilnehmen konnte. Ein Atemtest bestätigte den Verdacht der Beamten mit einem beachtlichen Wert.
Dass Fahrräder keine sicheren Verkehrsmittel sind, wenn man nicht mehr Herr seiner Sinne ist, musste am 18. April 2026 ein 46-jähriger Mann erfahren. Gegen 22:57 Uhr führten Beamte des Polizeireviers Jerichower Land eine verdachtsunabhängige Kontrolle im Stadtgebiet durch und hielten den Radfahrer an.
Deutlicher Wert bei der Kontrolle
Schon vor Ort ergab ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Mann einen Wert von 2,89 Promille. Ein derart hoher Wert schränkt die Koordinationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen eines Menschen massiv ein, was den Radfahrer nicht nur selbst gefährdete, sondern auch zu einer erheblichen Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer machte.
Strafverfahren eingeleitet
Die Beamten beendeten die Fahrt des Mannes umgehend. Zur weiteren Beweissicherung wurde er für eine angeordnete Blutprobenentnahme in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass auch für Radfahrer im Straßenverkehr strikte Alkoholgrenzwerte gelten. Wer mit einem derart hohen Pegel am öffentlichen Verkehr teilnimmt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch empfindliche strafrechtliche Konsequenzen.