Der Prozess um die tödliche Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt zieht sich deutlich in die Länge – und wird immer teurer. Während die Mietkosten für den XXL-Gerichtssaal weiter steigen, schildern zahlreiche Opfer nach wie vor gravierende psychische Belastungen, die ihr Leben bis heute prägen.
Der Prozess um die tödliche Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt verzögert sich deutlich und wird erheblich teurer. Obwohl der Täter die Tat gestanden hat und die Beweisaufnahme nahezu abgeschlossen war, wird das Verfahren bis mindestens Juni verlängert. Grund ist, dass viele Nebenkläger darauf bestehen, ihre psychischen Verletzungen weiterhin ausführlich darzustellen. Dadurch müssen weitere Sachverständige und zahlreiche Zeugen gehört werden.
Das Gerichtsgebäude kostet monatlich 390.000 Euro Miete, sodass durch die Verlängerung über eine Million Euro an zusätzlichen Kosten entsteht.
In den vergangenen Verhandlungstagen berichteten zahlreiche Opfer von schweren psychischen Folgen wie Panikattacken, Flashbacks, Schlafstörungen, Angst vor Menschenmengen oder traumabezogenen Problemen im Alltag. Einige verloren ihre Arbeitsfähigkeit, sind bis heute in Therapie oder mussten sogar eine Schwangerschaft medizinisch überwachen lassen, da die psychischen Belastungen riskant waren.
Auch der Angeklagte äußerte sich erneut und behauptete, in der Haft mit Substanzen sediert worden zu sein, weshalb er eine Blutuntersuchung verlangte.
Der Prozess wird am Montag, 16. März, fortgesetzt, indem weitere Betroffene, darunter auch Kinder, begutachtet oder angehört werden.
Kommentare
Guido1204 schrieb um 11:16 Uhr am 17.03.2026:
Dieser ganze Prozess wird sicherlich rechtsstaatlich und juristisch sehr professionell geführt. Das mögliche Urteil wird jedoch von der Vielzahl der geschädigten Opfer, Anwälten und Sachverständigen nur noch marginal beeinflusst. Auch eine tatsächliche Opferentschädigung des Täters wird kaum realisiert werden können. Am Ende trägt der Staat (also wir alle) auch noch die immensen Kosten sämtlicher Protagonisten.
Gerecht wäre es, mit diesem Geld die Opfer wirksam zu unterstützen! Endlich den Opferschutz vor Täterschutz zu stellen.
Der Täter hat das sein Recht auf Asyl verwirkt, unseren Rechtsstaat, unsere Gesellschaft mit Füßen getreten. Jetzt sollte es ein schnelles Urteil geben, möglicherweise lebenslange Haft mit Sicherheitsverwahrung und sofortiger Abschiebung nach Saudi Arabien, mit der Auflage dieses Urteil umzusetzen.
Saudi Arabien hatte bereits vor Jahre die Auslieferung beantragt. Nur das wäre eine wirkliche Strafe und wirksame Abschreckung weitere Straftäter.
Unbekannt schrieb um 10:14 Uhr am 16.03.2026:
In seinem Land hätte sich das alles schon erledigt.
Und es gibt Opfer die diesem MONSTER nicht gegenüber treten wollen . Bei steigenden Kosten sollten Politiker und Beamte auch mal Steuern zahlen . Und nicht nur wir kleinen .
Leser56 schrieb um 07:22 Uhr am 16.03.2026:
Gelder sind in diesem unserem Lande genügend vorhanden !!!! Müssen halt aus der Staatskasse entnommen und zugeführt werden . Nicht vom Steuerzahler!!!.
Dem Täter wird hier ein Podium gegeben. Den Opfern sollte dieses Podium so lange wie nötig gegeben werden.
Scheiß auf die Kosten.
Denn Diese wären nicht angefallen wenn damals Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden wären und dadurch dieser feige Anschlag dadurch unmöglich gemacht wurde.
Dieser Islamist lacht uns alle doch nur aus.
Das Urteil garantiert.
Lebenslang in die Geschlossene bei guter Kost und Logis und Rundumbetreuung. Die heute noch psychisch erkrankten Opfer werden in Absehbarer Zeit allein gelassen. Das nennt man dann " Austherapiert...😬
Leser24 schrieb um 11:50 Uhr am 16.03.2026: