Logo

Verlängerter Prozess zur Magdeburger Amokfahrt: Hohe Kosten und schwere seelische Folgen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 15.03.2026 / 17:05 Uhr von ub
Der Prozess um die tödliche Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt zieht sich deutlich in die Länge – und wird immer teurer. Während die Mietkosten für den XXL-Gerichtssaal weiter steigen, schildern zahlreiche Opfer nach wie vor gravierende psychische Belastungen, die ihr Leben bis heute prägen.


Der Prozess um die tödliche Amokfahrt auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt verzögert sich deutlich und wird erheblich teurer. Obwohl der Täter die Tat gestanden hat und die Beweisaufnahme nahezu abgeschlossen war, wird das Verfahren bis mindestens Juni verlängert. Grund ist, dass viele Nebenkläger darauf bestehen, ihre psychischen Verletzungen weiterhin ausführlich darzustellen. Dadurch müssen weitere Sachverständige und zahlreiche Zeugen gehört werden.

Das Gerichtsgebäude kostet monatlich 390.000 Euro Miete, sodass durch die Verlängerung über eine Million Euro an zusätzlichen Kosten entsteht.

In den vergangenen Verhandlungstagen berichteten zahlreiche Opfer von schweren psychischen Folgen wie Panikattacken, Flashbacks, Schlafstörungen, Angst vor Menschenmengen oder traumabezogenen Problemen im Alltag. Einige verloren ihre Arbeitsfähigkeit, sind bis heute in Therapie oder mussten sogar eine Schwangerschaft medizinisch überwachen lassen, da die psychischen Belastungen riskant waren.

Auch der Angeklagte äußerte sich erneut und behauptete, in der Haft mit Substanzen sediert worden zu sein, weshalb er eine Blutuntersuchung verlangte.

Der Prozess wird am Montag, 16. März, fortgesetzt, indem weitere Betroffene, darunter auch Kinder, begutachtet oder angehört werden.

Bilder

Foto: Meetingpoint-Archiv
Dieser Artikel wurde bereits 2.148 mal aufgerufen.

Werbung

Kommentare

  •  
    Guido1204 schrieb um 11:16 Uhr am 17.03.2026:
    Leser 24 hat nicht ganz Unrecht. Gelder aus der Staatskasse sind Steuergelder, die dem jeder Bürger mehr oder weniger belastet wird.
    Dieser ganze Prozess wird sicherlich rechtsstaatlich und juristisch sehr professionell geführt. Das mögliche Urteil wird jedoch von der Vielzahl der geschädigten Opfer, Anwälten und Sachverständigen nur noch marginal beeinflusst. Auch eine tatsächliche Opferentschädigung des Täters wird kaum realisiert werden können. Am Ende trägt der Staat (also wir alle) auch noch die immensen Kosten sämtlicher Protagonisten.
    Gerecht wäre es, mit diesem Geld die Opfer wirksam zu unterstützen! Endlich den Opferschutz vor Täterschutz zu stellen.
    Der Täter hat das sein Recht auf Asyl verwirkt, unseren Rechtsstaat, unsere Gesellschaft mit Füßen getreten. Jetzt sollte es ein schnelles Urteil geben, möglicherweise lebenslange Haft mit Sicherheitsverwahrung und sofortiger Abschiebung nach Saudi Arabien, mit der Auflage dieses Urteil umzusetzen.
    Saudi Arabien hatte bereits vor Jahre die Auslieferung beantragt. Nur das wäre eine wirkliche Strafe und wirksame Abschreckung weitere Straftäter.
    •  
      Unbekannt schrieb um 10:14 Uhr am 16.03.2026:
      Also das war ja klar. Wie überall, sich alles in die Länge zieht, wird das auch nur eine kostenfrage sein.
      In seinem Land hätte sich das alles schon erledigt.
      Und es gibt Opfer die diesem MONSTER nicht gegenüber treten wollen . Bei steigenden Kosten sollten Politiker und Beamte auch mal Steuern zahlen . Und nicht nur wir kleinen .
      •  
        Leser56 schrieb um 07:22 Uhr am 16.03.2026:
        Hier wird mal wieder vermeldet das die Kosten dieser Gerichtsverhandlung sowie die Mietkosten des für diese Verhandlung steigen. Dann sollen diese Kosten halt so lange steigen wie nötig um dieses Verfahren gerecht für alle Beteiligten zu Ende zu bringen. Dem Ruchlosem Täter muss vor Augen geführt werden was er angerichtet hat. Den vielen Opfern welche bis heute unter diesem Anschlag zu leiden haben muss demzufolge auch wenn nötig auch für längere Zeit die Möglichkeit gegeben werden sich Mitzuteilen.
        Gelder sind in diesem unserem Lande genügend vorhanden !!!! Müssen halt aus der Staatskasse entnommen und zugeführt werden . Nicht vom Steuerzahler!!!.
        Dem Täter wird hier ein Podium gegeben. Den Opfern sollte dieses Podium so lange wie nötig gegeben werden.
        Scheiß auf die Kosten.
        Denn Diese wären nicht angefallen wenn damals Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden wären und dadurch dieser feige Anschlag dadurch unmöglich gemacht wurde.
        Dieser Islamist lacht uns alle doch nur aus.
        Das Urteil garantiert.
        Lebenslang in die Geschlossene bei guter Kost und Logis und Rundumbetreuung. Die heute noch psychisch erkrankten Opfer werden in Absehbarer Zeit allein gelassen. Das nennt man dann " Austherapiert...😬
        • Leser24 schrieb um 11:50 Uhr am 16.03.2026:
          Wo lebst du denn eigentlich. Du schreibst hier nur Blödsinn rein, und dein Deutsch ist einfach nur schlecht. Und natürlich wird der ganze Prozess von uns Steuerzahler bezahlt. Nicht wie du hier schreibst von der Staatskasse. Und ja es ist traurig für die Angehörigen, aber muss ich diesen Prozess so lange hinziehen. Jeder weiß doch was er getan hat, es gibt doch nur eine Strafe und die ist Lebenslang. Ich verstehe unsere Justiz nicht.So ich hoffe, sie schreiben hier nicht mehr so oft ihre Meinung rein,sonst wird es irgendwann mal peinlich für sie.