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Neuerstellung des Radverkehrskonzeptes für das Jerichower Land

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 28.02.2026 / 10:05 Uhr von ub/pm
Der Landkreis erstellt ein neues umfassendes Radverkehrskonzept. Zum Auftakt waren in der letzten Woche Vertreter der Städte und Gemeinden, der Landesstraßenbaubehörde, des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales und des ADFC Jerichower Land ins Landratsamt eingeladen, um mit der beauftragten Agentur "Stadtlabor", das genaue Vorgehen abzustimmen.


Ziel ist es, auf Grundlage des bestehenden, kreisstraßenbegleitenden Radverkehrskonzeptes bis Ende 2026, eine umfassende Bestands- und Planungsbasis zur Entwicklung der Radverkehrsinfrastruktur im Jerichower Land mit allen relevanten Akteuren zu erarbeiten. Diese soll die Voraussetzung für ein sicheres und gepflegtes Radwegenetz im Berufs-, Alltags- und Tourismusverkehr schaffen.

Neben der Identifizierung von Siedlungsschwerpunkten, sollen außerdem Netzlücken ermittelt werden. Um diese zu schließen, werden notwendige Qualitätsverbesserungen, mögliche Routenanpassungen sowie eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr berücksichtigt. Auf dieser Grundlage sollen zukünftig auch alle Gemeinden die Möglichkeit zur Einwerbung von Fördermitteln erhalten.

Um dabei die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen wie Schüler, Berufspendler, Radtouristen und Senioren einzubeziehen, wird in Kürze eine Bürgerbefragung durchgeführt. Dabei wird es um die alltägliche Nutzung des Rades gehen, die vorhandene Wegequalität und die Ansprüche der Radfahrer.

Das Vorhaben wird durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt im Rahmen der Förderung zur nachhaltigen, multimodalen Mobilität unterstützt. Die Finanzierung in Höhe von 100.000 Euro wird zu 90 % gefördert, wobei 60 % von der Europäischen Union kofinanziert und 30 % vom Land Sachsen-Anhalt übernommen werden. Mit dem Programm soll der Wandel zu einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur aktiv gestaltet und vielfältige Mobilitätslösungen gefördert werden.

Bilder

Auftaktveranstaltung im Saal Jerichow. Foto: LK JL
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Kommentare

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    Leser3 schrieb um 12:05 Uhr am 01.03.2026:
    Es bestehen ja schon Radwege zum Beispiel Radeln nach Zahlen. Und wenn diese vorhandenen Wege weiter ausgebaut werden,und dann auch regelmäßig instand gehalten werden ist doch schon viel wert. Es gibt auch einen vorhandenen Radweg von Hohenseeden nach Parchen. Aber man kann dort allerdings nicht mehr langfahren, weil er in einem Katastrophalen Zustand ist. Aber dieser Weg führt durch den Wald und nicht an der lauten Bundesstraße entlang. Also lieber ADFC und lieber Landkreis denkt mal bitte darüber nach. Diese vorhandenen Wege einfach ordentlich herstellen, damit ist vielen Radfahrern schon sehr geholfen. Und ich weiß auch nicht was man mit 100.000 Euro bewerkstelligen will. Diese Summe ist einfach lächerlich für den Ausbau der Radwege.
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      Tobi schrieb um 09:46 Uhr am 01.03.2026:
      Wie viel Meter Radweg wird man für 100.000€ bauen können? Mehr als 500m werden es nicht sein.
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        Cindy Böhlecke schrieb um 07:30 Uhr am 01.03.2026:
        Bei meiner Pendlerfahrt zwischen Lostau -Möser-Burg-Industriegebiet fehlt mir eine anständige, sichere Verbindung. Viel Pendler müssen auf die B1 ausweichen, so auch ich.
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          Wolf schrieb um 06:59 Uhr am 01.03.2026:
          Es wäre begrüßenswert, das ein Radweg zwischen Parchen und Hohenseeden entsteht.
          Zwischen Parey und Bergzow und Parchen denn die Straße zwischen Bergzow und Parchen ist Halsbrecherich.
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            Unbekannter schrieb um 23:21 Uhr am 28.02.2026:
            Es ist ja alles gut und schön was hier gemacht wird. Aber von Vorteil wäre es, wenn die vorhandenen Radwege erstmal instand gesetzt werden. In Genthin ist es leider nicht der Fall. Und in dieser Runde auf diesem Bild sehe ich auch keinen Vertreter aus der Stadt Genthin. Also bevor etwas neues gebaut wird, würde ich doch die alten Radwege erstmal reparieren. Aber darüber denkt überhaupt keiner nach.
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              Bürger schrieb um 11:28 Uhr am 28.02.2026:
              Ich hoffe von den Entscheidungsträgern fährt auch mal jemand Rad. Wahrscheinlich aber nicht ...

              Es würde schon damit losgehen, dass im 21. Jh. im Rahmen der Sanierung der B1 zwischen Hohenseeden und Reesen gleich ein Radweg mit dazu gehören würde.

              Zwischen Parchen und Hohenseeden hat man das ja auch wieder nicht hinbekommen.