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Sachsen-Anhalt fördert Energieeffizienz in Unternehmen

Politik
  • Erstellt: 02.02.2026 / 16:03 Uhr von mr/pm
Das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt informiert: Energieminister Armin Willingmann setzt sich für Investitionen von Unternehmen in Energieeffizienz ein.

Gerade in Zeiten hoher Energiepreise entscheidet die Effizienz der Produktion zunehmend über die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben. Mit dem Programm „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ unterstützt das Ministerium Unternehmen beim Kauf energieeffizienter Produktionsanlagen und bei weiteren Effizienzmaßnahmen. Auch nachdem das neu aufgelegte Programm erfolgreich gestartet ist, wirbt Willingmann weiterhin aktiv für entsprechende Investitionen.

„Wer seine Produktionsanlagen erneuert und in energetische Sanierung investiert, stärkt seine Wettbewerbsfähigkeit und sichert zugleich Arbeitsplätze“, erklärte Willingmann am Freitag. „Ich freue mich, dass unser Programm ‚Sachsen-Anhalt ENERGIE‘ in konjunkturell schwierigen Zeiten gut angelaufen ist. Ich glaube aber auch, dass es hier bei vielen Unternehmen noch Luft nach oben gibt. Vor dem Hintergrund möchte ich dazu ermutigen, in Energieeffizienz zu investieren. Entsprechende Vorhaben werden wir auch über unser Landesprogramm weiterhin unterstützen.“

Seit Neuauflage des Programms „Sachsen-Anhalt ENERGIE“ im April 2024 wurden 40 Vorhaben von Unternehmen mit insgesamt 4,9 Millionen Euro durch das Land unterstützt. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei 13,6 Millionen Euro. Die Antragsstellung bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ist weiterhin möglich. Für das Programm stellt das Energieministerium insgesamt 33 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereit.

Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören der Austausch ineffizienter technischer Anlagen und Aggregate, die Installation von Anlagen zur Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung sowie Maßnahmen zur energetischen Prozessoptimierung. Unterstützt werden zudem gebäudebezogene Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, etwa an Fassade, Dach, Fenstern, Türen und Toren. Auch Investitionen in die Heiz- und Kühltechnik sind förderfähig. Die Förderung kann dabei bis zu 50 Prozent der Investitionsausgaben umfassen.


Hinweis: Politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

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