Angesichts der extremen Wetterlage mit starken Schneefällen und sinkenden Temperaturen hat die Kreisverwaltung des Jerichower Landes mit sofortiger Wirkung die Notzeit für Wildtiere ausgerufen. Diese Maßnahme gilt bis auf Widerruf und hat direkte Auswirkungen auf die üblicherweise untersagte Wildfütterung.
Fütterung durch Jäger ab sofort erlaubt
Normalerweise ist die Wildfütterung gesetzlich streng verboten. Durch die festgestellte Notzeit sind die Jagdausübungsberechtigten nun jedoch ausdrücklich dazu berechtigt und angehalten, für eine ausreichende und artgerechte Ernährung des Wildes zu sorgen.
Hintergrund ist die prognostizierte Wetterlage: Durch Vereisungen und eine verharschte Schneedecke wird es für Rehe, Hirsche und anderes Wild nahezu unmöglich, selbstständig pflanzliche Nahrung am Boden zu finden.
Appell an die Bevölkerung: Störungen vermeiden
Die Kreisverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich um Rücksichtnahme:
- Ruhe bewahren: Vermeiden Sie Störungen in Wald und Feld. Wildtiere müssen in der Kälte extrem mit ihren Energiereserven haushalten.
- Abstand halten: Jede Flucht kostet die Tiere lebensnotwendige Energie, was in der aktuellen Notzeit tödlich enden kann.
Kontakt bei Rückfragen
Für weitere Fragen steht die Untere Jagdbehörde zur Verfügung:
Kommentare
Sylka schrieb um 18:54 Uhr am 09.01.2026:
Karl schrieb um 20:20 Uhr am 09.01.2026:
Ach ja ,damit die Jäger weiterhin ihre Freude beim töten haben....
Oliver schrieb um 14:29 Uhr am 09.01.2026:
Unbekannter schrieb um 13:57 Uhr am 09.01.2026:
Karl schrieb um 13:38 Uhr am 09.01.2026: