Auch kommt es manchmal zu einer Auszahlung von Kleinstbeträgen, welche die Seriosität vortäuschen sollen. In der Regel wird durch die Betrüger nun auf Investition höherer Beträge verwiesen - „sonst würde sich die vorherige Investition nicht lohnen und der Gewinn auch höher ausfallen“.
Gezielt wird auf die Aufnahme von Krediten und das Leihen von Geld von Bekannten gedrängt, sollte eine höhere Investition selbst nicht möglich sein.
Das vermeintliche Versprechen der Betrüger: Innerhalb weniger Tage wird das eingesetzte Kapital vervielfacht. ä
Bei dem Wunsch der Auszahlung des Gesamtgewinnes wird man jedoch vertröstet. Die Auszahlung scheint an Steuerabgaben gebunden zu sein oder die Gelder seien eingefroren worden und müssten erst freigekauft werden. Auch kann es sein, dass die Betrüger erst eine Verifizierung des Kontos durch eine erneute Überweisung verlangen.
Die Polizei warnt hier ausdrücklich, hinter dieser Masche steckt ein entwickeltes Netzwerk von Kriminellen. Tipps der Polizei: Gehen Sie nicht auf unrealistische Gewinnversprechen ein, es hat keiner etwas zu verschenken
Prüfen Sie das Angebot und den Anbieter genau
Geben Sie keine sensiblen Daten frei
Über die Trading-Plattformen kann man sich vorab informieren, bevor man sich anmeldet oder Geld überweist. Dafür kann man beispielsweise die Unternehmensdatenbank der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)nutzen:
[KLICK] Gibt es zum Beispiel Warnungen oder Beschwerden zu dem Unternehmen, sollten sie keine Investition vornehmen
Wenn Sie bereits einen Schaden erlitten haben, erstatten Sie bitte eine Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle. Jeder Kontakt mit den Tätern kann weitere Gefahren bergen und sollte daher vermieden werden! Melden Sie bitte den Sachverhalt auch der BaFin. Bitte informieren Sie unverzüglich Ihre Bank über den Betrug und erörtern Sie Möglichkeiten, die getätigten Zahlungen zu stornieren, insbesondere bei Kreditkartenzahlungen!