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+++ LIVE-TICKER +++ 2. Verhandlungstag zum Attentat auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 11.11.2025 / 15:43 Uhr von rp/rt/ub
Nach dem Auftakt des Prozesses gegen den Magdeburger Attentäter Taleb A. gestern, wird die Verhandlung heute fortgesetzt. Am ersten Verhandlungstag wurde zunächst die Anklageschrift verlesen. Im Anschluss erhielt der Angeklagte die Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Taleb A. nahm dieses Recht wahr, doch die angesetzte Zeit reichte nicht aus, um seine Ausführungen zu beenden. Aus diesem Grund ist für den heutigen Sitzungstag vorgesehen, dass der Angeklagte zu Beginn erneut die Möglichkeit bekommt, sich weiter zur Tat zu äußern.

UPDATE 15:43 Uhr:
Auf die Anfrage zu seinen militärischen Ambitionen gibt Taleb A. an, er sei sein ganzes Leben militärisch orientiert und wollte Unterstützung in westlichen Ländern suchen, für ein säkulares (weltliches) Saudi-Arabien. Er wäre nicht als Führer, sondern als erster Soldat ins Feld gezogen, als Märtyrer.
Nach der Planung des Anschlags befragt, gibt Taleb A. an, dass er kein Gepäck mitgenommen habe, weil er schon davon ausgegangen war, den Anschlag zu begehen. Revidiert sich kurz darauf aber wieder: „Alles sei total spontan gewesen“.
Der Staatsanwalt fragt, warum er rechts abgebogen sei. Die knappe Antwort von Taleb A.: „Ich wollte fahren, bis mich ein Polizist erschießt“.
Der Vorsitzende Richter Sternberg beendet um 15:41 Uhr die Sitzung. Die Fragen der Nebenkläger werde er zu einem späteren Zeitpunkt der Verhandlung ermöglichen.
Die Verhandlung wird am Donnerstag um 9:30 Uhr fortgesetzt.
UPDATE 15:24 Uhr:
Auf die Frage des Richters, warum es zu diesem Anschlag kam, antwortet der Angeklagte mit einer Reihe von Schuldzuweisungen gegenüber deutschen Behörden. Nennt namentlich Polizisten und Juristen.
Richter Sternberg: „Haben Sie denn darüber nachgedacht, dass sie Menschen umbringen und verletzen, die mit Ihrer privaten Geschichte rein gar nichts zu tun hatten?“ Der Angeklagte entgegnet: „Er wollte etwas gegen Deutschland tun“.
Der Richter stellt weitere Fragen zum Tathergang. Taleb A. beantwortet diese sachlich, aber weitestgehend emotionslos. So habe der Angeklagte nicht wahrgenommen, dass er über Menschen gefahren sei, lediglich die auf der Windschutzscheibe habe er bemerkt.
Richter Sternberg will wissen, ob er sich den BMW X3 bewusst ausgewählt habe. „Das ist mein Lieblingsauto, teure Autos sind meine Sache“ antwortet der Angeklagte.
Einer der Besitzer fragt Taleb A., ob er als Psychiater darüber nachgedacht habe, welche psychischen Folgen seine Tat für Opfer und Angehörige haben könne. „Die ehrliche Antwort ist: Nein“ erwidert der Angeklagte knapp.
UPDATE 14:47 Uhr:
Die Nebenkläger und Zuschauer im Saal haben die Schilderungen des Angeklagten Taleb A. sehr unterschiedlich aufgenommen. Die meisten Betroffenen und Angehörige von Betroffenen sahen den Angeklagten nicht an, folgten aber aufmerksam und angespannt seinen Einlassungen. Bei den Zuschauern war vermehrt verständnisloses, auch wütendes Kopfschütteln zu sehen.
Richter Sternberg fragt nach, was der Angeklagte mit dem Wort „Euphorie“ gemeint habe. Die kurze Antwort von Taleb A.: „Krieg“.
Nächste Frage des Richters: „Was haben Sie sich denn vorgestellt, wie viele Menschen Sie töten?“. „Diese Frage habe ich mir nie gestellt“ antwortet Taleb A. Wie viele Menschen sterben sei ihm egal gewesen, er wollte auf sich aufmerksam machen.
UPDATE 14:20 Uhr:
Taleb A. erinnert sich an eine panische Frau, die ihn auf dem letzten Streckenabschnitt angeschrien habe: "Warum hast du das gemacht?!" - Dann kam die Polizei dazu. Er stieg aus, sagte: "Nicht erschießen, ich kooperiere." - Der Angriff war für ihn erledigt.
Die bei der Festnahme verursachten Schmerzen hätten bei ihm eine Euphorie ausgelöst, die für 40 Tage blieb.
„Ich habe angegriffen, und das mit Absicht“ habe er den Polizisten gesagt, die ihn festgenommen hatten. Erst da habe er von den vielen Opfern seines Anschlags erfahren.
UPDATE 14:03 Uhr:
„Um 17 Uhr wurde es dann ernst“ so der Angeklagte, aber er hatte sich noch nicht entschieden.
Dann kam der erste Moment in den 17 Monaten, wo er dachte, er habe etwas Furchtbares vor, etwa 2 Minuten vor dem „Angriff“, davor sei er kalt gewesen: „Was ich mache, ist sehr sehr furchtbar!“ Dann hat er überlegt und wollte den Tweet mit dem Video löschen. Das hat nicht funktioniert. – "In den letzten drei Sekunden hatte ich hundert Gedanken im Kopf über die Jahre davor. Ich dachte ich werde jetzt sterben. Ich dachte ein Polizist wird mich erschießen.
Mein Kopf hat sich beschleunigt auf der Suche nach einem Grund nicht anzugreifen. Ich erinnere mich gut, darüber nachzudenken, was Elon Musk, die Polizei und die bbc machen könnten, um mir zu helfen. Das war alles in meinem Kopf in diesen letzten Sekunden. In der allerletzten Sekunde habe ich gesehen, dass es keine Hoffnung gibt und alles schlimmer wird. wenn ich nicht angreife, wird es nur schlimmer." schildert Taleb A.
Am Ende hat er sich gefragt: worauf wartest du? meinst du es ernst oder willst du jetzt stoppen? „Dann hätte mich die Polizei festgenommen und alle hätten gesagt, er hat gestoppt.“ - Deshalb sah er kein Zurück mehr.
„Ich hatte das Gefühl über den Weihnachtsmarkt gelaufen, nicht gefahren zu sein. Ich habe keine einzige Verletzung wahrgenommen.“ beschreibt er sein Attentat.
Bereits in seinem Schreiben vom 26. März habe er erwähnt, dass er am Ende der Fahrt überrascht war, noch am Leben zu sein. "Bei meinem Angriff waren meine Emotionen total kalt." - Das alles schildert Taleb A. gefasst.
Die Nebenkläger schauen weg, zur Seite oder nach unten.
UPDATE 13:23 Uhr:
Die Verhandlung wird jetzt fortgesetzt. – Der Richter fordert den Angeklagten auf, dass er die Schilderung des 20. Dezember fortsetzt, und zwar nach der Taxifahrt. Er habe schon mehr Redezeit als üblich bekommen und solle nun alles strukturiert und gestrafft vortragen.
Taleb A. spricht jetzt über die Gefährderansprache vom 24. Oktober, die er bekommen hat. Der Richter greift direkt ein und fordert den Angeklagten auf nicht wieder abzuschweifen. – Die unendliche Geduld von Richter Sternberg scheint ein Ende zu haben.
UPDATE 12.18 Uhr:
Richter Sternberg erinnert den Angeklagten daran, dass Deutsch die Gerichtssprache sei. Englische Inhalte möge er fortan in eigenen Worten auf Deutsch wiedergeben.
Da die Konzentrationsgrenze erreicht sei, unterbricht der Richter die Verhandlung für die Mittagspause bis 13:20 Uhr. Weist den Angeklagten vorab nochmals darauf hin, dass er sich nach der Pause zum 20. Dezember äußern solle.
UPDATE 12:00 Uhr:
Nach vielen Abschweifungen kommt der Angeklagte nun wieder zum Anschlag vom 20. Dezember.
Er habe in der Planungsphase mehrmals Magdeburg besucht, hatte aber nicht mal Lust das Hotel zu verlassen. Bei allen anderen Besuchen zwischen 17. August 2023 und Dezember 2024 war der Zweck die Planung seines Anschlags. Im Oktober 2024 hatte er sich entschieden das ALEX anzugreifen.
Immer wieder versucht Taleb A. klarzumachen, dass ihn viele Sachen davon abgehalten hätten und seine Planungen ja eigentlich nie sonderlich ernst gewesen wären.
Ursprünglich wollte er „nur“ eine Grafitti-Attacke durchführen, hatte aber Angst davor deshalb seinen Job zu verlieren. Er wollte für Deutschland kämpfen und sogar sterben.
UPDATE 11:40 Uhr:
Taleb A. sah sich ständig ungerecht behandelt. Er habe Anzeigen ohne Ende gestellt, aber dann habe die Polizei angefangen gegen ihn zu ermitteln. „Sie dürfen doch nicht den Mann bestrafen, der vor der korruptesten Flüchtlingsorganisation der Welt warnt!"
Der Angeklagte stellt auch nochmal klar, dass er mit "sie" das deutsche Volk anspricht, nicht das Gericht oder die Betroffenen. Er sei loyal gegenüber Deutschland, nicht gegenüber Saudi-Arabien. Doch er fühlt sich vom deutschen Staat ungerecht behandelt. Mehr als einmal regt er sich darüber auf, dass er von anderen als verwirrt oder wirr bezeichnet wird.
UPDATE 10:10 Uhr:
Deutschland hätte nicht nur ein Problem mit Korruption, sondern auch mit dem Niveau. „Warum legt sich Deutschland mit uns an?“ so der Angeklagte. - Die Ausführungen des Taleb A. sind weiterhin sprunghaft und wirr.
Die meisten der anwesenden Nebenkläger bleiben aber im Saal und hören zu. Für viele von ihnen ist dieser Prozess eine extreme psychische Belastung.
UPDATE 11:02 Uhr:
Bereits vor 17 Monaten habe er den Anschlag geplant, so der Angeklagte. „Ich wollte, dass die Welt mich hört, dass wir leiden und verfolgt werden!“ so Taleb A. „Sie brauchen diese Informationen, um Deutschland in der Zukunft zu schützen, es gab viele Rückwege für mich.“
Jetzt möchte der Angeklagte über den philosophischen Hintergrund seiner Tat reden.
Bereits am 17. August 2023 wollte er die Staatsanwaltschaft in Magdeburg angreifen. Hat das Gebäude ausgespäht, um zu sehen, ob ein Angriff mit Gaszylinder praktisch wäre. Auch ein LKW kam für ihn in Erwägung.
Bereits damals habe er in einer Anzeige angedroht, was er vorhabe. Diese Anzeige fehle jetzt in den Akten. Er will einen Antrag auf Beweiserhebung stellen und möchte besagte Anzeige in seiner elektronischen Akte haben.
UPDATE 10:52 Uhr:
Der Richter lässt den Angeklagten gewähren. Von der Wissenschaft kommt der wieder zu Mohammed.
Dann schaut Taleb A. in die Akte: „Die hunderte Videos vor der Tat und nach der Festnahme, die haben alle keine Bedeutung. Das Video mit Bedeutung ist nicht in der Akte“.
Im Folgenden berichtet der Angeklagte, dass er am 20. Dezember erst spät in Magdeburg angekommen sei, sich ein Taxi nehmen musste, um noch rechtzeitig zur Autovermietung zu kommen. Hätte er das Taxi nicht bekommen, wäre er zurückgefahren und im Wald spazieren gegangen.
Taleb A. deutet damit an, dass er nicht entschlossen war die Tat durchzuführen, dass Zufälle es waren, die seinen Anschlag ermöglichten.
UPDATE 10:35 Uhr:
"Es hat mit Gott zu tun, es habe nichts mit einer Entschuldigung an die Opfer zu tun“ entgegnet Taleb A. und trägt das Gedicht vor, mit Tränen in den Augen.
Dann redet er wieder über einen Musiker, über den er bereits gestern gesprochen hatte, über ein Café in Hamburg, über Galileo Galilei … – entfernt sich wieder von der Sache.
UPDATE 10:27 Uhr:
„Sie können mich nicht verstehen, ohne zu wissen, was mich beschäftigt. In der Akte sind viele Tweets und Facebook Posts, mit komischen Analysen über mich. Einige sagen sogar, dass ich Islamist bin“ so der Angeklagte.
Er sei damals entsetzt darüber gewesen, dass er auf Twitter als saudischer Spion bezeichnet wurde.
Mitten in seinen Einlassungen will er eine Nebenklägerin direkt ansprechen, ein Gedicht vortragen. Der Richter unterbricht sofort und will nicht zulassen, dass der Angeklagte direkt Opfern anspricht.
Der Richter droht das Mikro abzustellen, sobald er nochmal direkt die Betroffenen anspricht!
UPDATE 10:05 Uhr:
"Ich möchte die Themen lieber selber auswählen, die Menschen und Medien sollen meine Beweggründe verstehen" sagt Taleb A., nachdem Richter Sternberg ihm vorschlägt, sich zum Tag des Anschlages selbst zu äußern.
Richter Sternberg: "Uns geht es darum, zu erfahren, was in Ihnen insgesamt vorgegangen ist".
Der Angeklagte berichtet über einen Hungerstreik im März, über seinen Folsäure-Spiegel …
Der Richter ermahnt ihn erneut, dass der Prozess auch ohne ihn fortgesetzt werden kann, wenn er die Verhandlung weiterhin behindert. Für diesen Fall habe das Gericht bereits Vorsorge getroffen.
UPDATE 09:58 Uhr:
"Ich spiele mit offenen Karten" sagt Richter Sternberg und weist den Angeklagten nochmal einmal auf die Grenzen zur Benutzung des Laptops hin. Diesre sei allein für die Akteneinsicht, nicht für irgendwelche Darstellungen.
Der Richter will heute genaue Sachthemen vorgeben, zu denen sich der Angeklagte äußern kann, ihn weniger frei reden lassen und keine Ausschweifungen wie gestern zulassen.
Zeugenaussagen und Äußerungen von ihm sollen heute verlesen werden und mit in die Verhandlung eingefügt werden.
"Wir haben nicht nur jetzt und heute die Möglichkeit sie zu hören, sie werden sich auch an anderer Stelle im Verfahren äußern können" so der Richter.
UPDATE 09:52 Uhr:
Heute hatte der Angeklagte keine Botschaft auf dem Laptop vorbereitet als die Kamerateams und Pressefotografen in den Saal kamen.
Der Sitzungsauftakt hat sich verzögert. Mit fast 20-minütiger Verspätung sind die Richter in den Saal gekommen. Ein Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt.
Der Richter informiert über einen Hungerstreik, den Taleb A. begonnen hat. Dieser will sich aber weiter einlassen und reden.
„Wenn der Angeklagte sich vorsätzlich in einen Zustand versetzt, der ihn verhandlungsunfähig macht, kann der Fall auch ohne den Angeklagten verhandelt werden“ so der Vorsitzende. Er geht davon aus, dass es im Interesse des Angeklagten ist, bei der Verhandlung anwesend zu sein.
UPDATE 09:22 Uhr:
Der Angeklagte Taleb A. traf um 8:33 Uhr im Gerichtsgebäude ein, wo er die Zeit bis zum Prozessbeginn in einer Zelle verbrachte.
Am heutigen Morgen waren zum Einlass, ab 6.30 Uhr, nur wenige Menschen gekommen.
Am heutigen Prozesstag erwarten die Richter mehr über die Motivation des Attentäters zu erfahren. Denn die Tat selbst hatte er gestern bereits eingeräumt. Allerdings dürften die Einlassungen des Angeklagten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Da der psychiatrische Sachverständige im Vorfeld nicht mit dem Angeklagten sprechen konnte, sind dessen Aussagen vor Gericht für die Begutachtung erforderlich.
10 Minuten vor Beginn der heutigen Verhandlung wurde der Taleb A. von Sicherheitsbeamten in den Saal geführt.
+++ 9:00 Uhr +++ Wenn alles nach Plan verläuft, eröffnet der Vorsitzende Richter die Verhandlung pünktlich um 9:30 Uhr. Dann soll sich der Angeklagte Taleb A. erneut zur Tat äußern können. Bereits am Vortag hatte er rund eineinhalb Stunden gesprochen – blieb dabei jedoch weitgehend unkonkret.

Nach einem kurzen Ausdruck der Reue über das Schicksal eines kleinen Jungen, der durch seine Tat zu Schaden kam, sorgte Taleb A. mit wirren Schilderungen über seinen Werdegang sowie mit Vorwürfen gegen die Polizei und eine Kölner Organisation für Kopfschütteln im Saal.

Der Vorsitzende Richter Sternberg unterbrach die Verhandlung schließlich um 15:30 Uhr und forderte den Angeklagten auf, heute konkreter auf die Beweggründe für seine Tat einzugehen. Taleb A. stimmte zu und erklärte, sich auf Nachfragen des Gerichts einlassen zu wollen.

Das war zuvor geschehen:
Tag 1 - 10.11.2025 - Prozessauftakt [KLICK]

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Kommentare

  •  
    Nur ein Beitrag schrieb um 18:10 Uhr am 11.11.2025:
    Ich bin heute an dem Gerichtsgebäude vorbei gefahren und auch ich war auf dem Weihnachtsmarkt an dem Tag.Mir lief es wieder eiskalt den Rücken runter ,wie bedacht und berechnet dieser Mensch ist. Aber !!! Mich erschreckt wieder Mal ,das sämtliche Wahrnzeichen übersehen wurden. Abgesehen von der Nationalität und Einstellung,hat dieser Mensch in einem sehr sensiblen Bereich gearbeitet und war mehr als einmal auffällig!!! Niemand ,der hätte Konsequenzen ziehen können,hat reagiert! Sie alle gehören für mich gleichfalls bestraft! Wie konnte das passieren? Es war niemand,der aus dem "Untergrund" agiert hat! Nein,es war ersichtlich....Wir können nicht die Welt retten,aber eventuell,wäre das Ereignis verhindert werden können. Weihnachten wird nie wieder das selbe sein,meine Kinder,werden immer damit leben müssen...es wird immer Tot, trauer und Schmerz mit dazu gehören... Das ist noch das geringste Übel,zu den Menschen,die es "direkt" betroffen hat. Ich bin wirklich nicht "rechts",aber vielleicht hätte man in diesem Fall ,einfach die Augen noch mehr auf den Hintergrund richten müssen...
    •  
      Leser schrieb um 12:06 Uhr am 11.11.2025:
      Ich staune was heutzutage alles erlaubt wird im Gerichtssaal. Wie kann es sein, das der einen Laptop hat???Und bitte lieber Richter, lassen sie sich nicht von dem Attentäter auf der Nase herumtanzen .Sprechen Sie ein Machtwort, und lassen es nicht zu das er so ein wirres Zeug redet. Und es hat sich ja wirklich gelohnt so ein Riesen Zelt aufzubauen, was nur ein Viertel belegt ist. Aber wir Steuerzahler haben ja genug Geld. Und warum dauert so ein Prozess bis März??.Ich verstehe unsere Gesetze nicht mehr.
      •  
        Manfred schrieb um 11:56 Uhr am 11.11.2025:
        Uralte Tradition wird von solchen Verbrechern , die hier in unseren Kulturkreis nichts zu suchen haben, kaputt gemacht. 6 Menschen getötet, über 300 Menschen verletzt und nun noch den Weihnachtsmarkt abgesagt. Was wollen wir uns noch gefallen lassen. Was ist nur aus Deutschland geworden.
        • Carlos schrieb um 13:21 Uhr am 11.11.2025:
          Ach Manfred,
          wem hilft denn bitte jetzt deine "Deutschland Erwache"-Phantasien?


      •  
        Fragender schrieb um 11:33 Uhr am 11.11.2025:
        Der Täter bekommt eine sehr teure super Plattform. Der Weihnachtsmarkt wird abgesagt.
        Ziel erreicht!!!
        •  
          Else schrieb um 10:28 Uhr am 11.11.2025:
          Dieses Monster hat viele Leute ins Unglück gestürzt. Jetzt hat er es auch noch geschafft, das niemand mehr Freude an einem Weihnachtsmarkt hat. Unbegreiflich das noch ein Gerichtsverfahren stattfindet. Todesstrafe und fertig.
          • mit Bedacht schrieb um 16:36 Uhr am 11.11.2025:
            Werte Else,

            in einem haben Sie Recht, Taleb A. - offenbar meinen Sie diesen Mann, wenn Sie "Monster" schreiben - hat viel Leute ins Unglück gestürzt. Allem weiteren kann ich allerdings nicht zustimmen.

            Sie fordern die Todesstrafe, ein Relikt aus früheren Jahrhunderten. Gott sei Dank ist sie in Deutschland abgeschafft. Art. 102 des Grundgesetzes spricht da eine deutliche Sprache.

            Aber darüber hinaus stellen Sie auch noch die Sinnhaftigkeit eines Gerichtsverfahrens in Frage. Sie wollen offenbar nicht nur die Todesstrafe wieder einführen, sondern diese auch noch ohne Gerichtsverfahren vollstrecken (lassen). Ich halte das für eine völlig abwegige Idee, die die Grundfeste unseres Rechtsstaates durcheinanderwirbeln würde. Solche Zeiten gab es schon. An verschiedenen Orten auf der Welt. Diese Zeiten waren nicht besser.

            Leider begründen Sie Ihre extremen Ansichten nicht. Ich jedenfalls kann Ihre Äußerungen nicht unkommentiert lassen.