Damit reagieren die Stiftungen auf die weiterhin hohe Nachfrage und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Betroffenen. Kirsti Gräf, Koordinatorin im Ambulanten Hospizdienst, Traumapädagogin und Trauerbegleiterin in den Pfeifferschen Stiftungen, erläutert die Entscheidung:
„Aufgrund des nahenden Jahrestages und des Prozessbeginns erhalten wir derzeit besonders viele Anfragen. Da die seit Februar bestehende erste Gruppe mit bis zu 15 Teilnehmern sehr gut gefüllt ist und dort bereits große Fortschritte im Verarbeitungsprozess erzielt wurden, ist es sinnvoller, für neue Interessierte eine eigene, zusätzliche Gruppe anzubieten.“ Diese Gruppe trifft sich ab sofort immer dienstags von 16.00 bis 17.30 Uhr im Trauerinstitut der Pfeifferschen Stiftungen in der Stresemannstraße 4 in 39104 Magdeburg. Die Treffen werden durch ein multiprofessionelles Moderatorenteam begleitet. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich – per E-Mail an
mailto:trauerinstitut@pfeiffersche-stiftungen.de oder telefonisch unter 0152 2153 1959 bei Kirsti Gräf.
Das zusätzliche Gesprächsangebot ist für Teilnehmende kostenfrei und wird allein durch die Pfeifferschen Stiftungen getragen. Ulrike Petermann, Theologische Vorständin der Stiftungen, ergänzt:
„Wir wollen mit diesem wie mit allen unseren Angeboten den Menschen vor Ort die Hilfe geben, die sie benötigen – auch ehrenamtlich. Wir sehen heute, nach fast einem Jahr, dass es gut und wichtig war, sofort ein Gesprächsangebot auf die Beine zu stellen – für die Wunden, die leider nur sehr langsam heilen.“ Da für die Sach- und Personalkosten dieses Angebots keine Refinanzierung erfolgt, freuen sich die Pfeifferschen Stiftungen jederzeit über Spenden, die ihrer Arbeit für Hilfsbedürftige zugutekommen. Spenden sind möglich unter:
https://www.pfeiffersche-stiftungen.de/spenden-helfen/foerderstiftung.html
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