Sein Vorkommen beschränkt sich auf die freie Natur. In Deutschland braucht es eine längere Zeit oder viel Glück, einen Chaga zu finden. Man sagt, er zeige sich denjenigen, die ihn und seine heilende Wirkung benötigen. Sein Wachstum ist sehr langsam. In den Waldgebieten von Polen, Skandinavien, und Russland findet man ihn häufiger.
Fundorte/LebensraumDer Chaga wächst überwiegend an Birken. Dort verursacht er als Parasit Weißfäule. Folgen davon sind die Zersetzung und das Absterben des betroffenen Baumes. Sein Aussehen erinnert mit zunehmendem Alter an knollige, dunkle, zerfurchte Rinde. Aus der Ferne wird er oft mit den Auswüchsen von Baumkrebs verwechselt. Das ist eine Wucherung des Baumes, die durch Infektionen ausgelöst wird. Hauptunterscheidungsmerkmale sind die äußere Erscheinung. Der Chaga ist schwarz und hat ein hellbraunes Inneres. Er wächst auf der Rinde. Der Baumkrebs wächst aus dem Inneren des Baumes und ist im Ganzen dunkelbraun und weniger krustig als der Chagapilz. Findet ihr einen Chaga, so könnt ihr diesen nicht wie einen normalen Pilz ernten. Der Chaga ist fest mit dem Baum verbunden und es bedarf eines guten Messers oder einer kleinen Säge, um den Chaga zu ernten. Achtet bitte darauf, dass ihr etwas vom Pilz am Baum belasst. So kann dieser weiterwachsen und auch anderen Menschen helfen.
InhaltsstoffePolysaccharide, Polyphenole, Triterpene, Melanin, Betulinsäure, Vitamin B sowie die Mineralstoffe Kalium, Mangan, Natrium, Eisen, Calcium, Magnesium und Zink.
HeilwirkungChaga unterstützt den Darm durch seine entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Er hilft, Geschwüre und Polyphen im Magen-Darm-Trakt zu reduzieren sowie eine gesunde Darmflora und die Verdauung zu fördern. Das Immunsystem wird gestärkt und vor oxidativem Stress geschützt. Er regt die Leberfunktion an, was die Entgiftung des Körpers ankurbelt und beim Abnehmen förderlich sein kann. Der Blutzuckerspiegel wird gesenkt. Umschläge auf der Haut mit dem Sud aus Chaga können Rötungen lindern, feine Linien glätten, die Haut straffen und die Hautbarriere stärken. Durch das im Chaga enthaltene Melanin bietet er zusätzlich Schutz vor UV-Strahlung. Der Pilz erhöht bei Einnahme die Konzentration von Dopamin und Serotonin im Körper. Dies führt dazu, dass er Angstzustände lindern kann und die gesamte Psyche positiv beeinflusst. Die Triterpene und Antioxidantien hemmen das Wachstum von Krebszellen im Körper und unterstützen deren Auflösung.
HerstellungTee: Dazu zerkleinert ihr den Chaga und mahlt ihn zu Pulver. Dies kann im frischen, aber auch im getrockneten Zustand geschehen. In letzterem ist er sehr fest, sodass es von Vorteil ist, kleine Stücke oder dünne Scheiben zu trocknen.
In einen Topf füllt ihr 1 Liter Wasser und circa 1 Esslöffel Chagapulver. Lasst es kurz aufkochen und dann circa 15 Minuten sieden. Danach gebt die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter. Sollte euch der Tee zu stark sein, so gebt heißes Wasser nach Bedarf dazu. Empfehlenswert sind ein wenig Honig und Zitronensaft.
Wer weitere Informationen zum Chagapilz, dessen Wirkung und Bestimmung haben möchte, wendet sich bitte an:
Elke Tantzen
Putergarten 5, 39175 Gerwisch
Tel.: 0152- 098205400
Website:
https://elke-tantzen.de/Anmerkung der RedaktionFür die Informationen im Artikel bezüglich der Heilwirkung und Anwendung übernehmen wir keine Garantie. Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln haben bei jedem unterschiedliche Wirkungen. Es ist das Wissen, das in der Menschheitsfamilie von Generation zu Generation weitergegeben wird, in Begleitung medizinischer Studien und Homöopathen.
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