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Steuersenkung in Burg: Grundsteuer für Gewerbe soll rückwirkend sinken

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 09.11.2025 / 10:02 Uhr von rt
Gute Nachrichten für Gewerbetreibende in Burg: Um das politische Ziel der Aufkommensneutralität, das die Stadt Burg im Zuge der Grundsteuerreform zugesagt hat, zu wahren, plant die Rolandstadt eine Senkung des Hebesatzes für Nichtwohngrundstücke.


Die Verwaltung rechne mit Mehreinnahmen bei der Grundsteuer B in Höhe von circa 117.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr, was die ursprünglich kalkulierte Aufkommensneutralität überschreitet, so Bürgermeister Philipp Stark unter der Woche vorm Stadtrat.

Das Prinzip der Aufkommensneutralität dient als eine Art "Hebesatz-Bremse" für Kommunen: Es schreibt vor, dass die Gesamteinnahmen aus der Grundsteuer nach der Neubewertung (Reform) nicht automatisch steigen dürfen. Stattdessen müssen die Kommunen ihre Hebesätze entsprechend senken, um das Gesamtsteueraufkommen auf dem Niveau vor der Reform zu halten – auch wenn sich die individuelle Steuerlast für einzelne Grundstückseigentümer dadurch verschiebt.

Um dem Prinzip gerecht zu werden, soll der Hebesatz für alle Nichtwohngrundstücke von 909 % auf 824 % gesenkt werden. Die geplante Senkung soll rückwirkend zum 1. Januar 2025 in den Stadtrat eingebracht werden, sobald die stabilen Einnahmen im vierten Quartal bestätigt sind. Dies würde eine Entlastung für Unternehmen und andere gewerblich genutzte Immobilien bedeuten.

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