Logo

Großes Interesse an Ausstellung und Kalenderpräsentation zur Eisenbahngeschichte in Jerichow

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 02.10.2025 / 10:03 Uhr von mz/pm
Vor Kurzem lockte die Präsentation des neuen Kalenders des Förder- und Heimatvereins Stadt und Kloster Jerichow e.V. zahlreiche Interessierte nach Jerichow.

Den Auftakt bildete eine Ausstellung über die Geschichte der Kleinbahn im ehemaligen Bahnhof Jerichow, die von Rudolf Amthor, einem der Autoren des Kalenders und ausgewiesenen Kenner der Eisenbahngeschichte, präsentiert wurde.

Anschließend ging es zu Poeges Hotel, wo Theresia Gebauer vom Förder- und Heimatverein gemeinsam mit Rudolf Amthor den Kalender 2026 ausführlich vorstellte. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und bot den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die fast 100-jährige Geschichte der Kleinbahn in Jerichow näher kennenzulernen.

Der Kalender widmet sich der Strecke Genthin–Schönhausen, auf der am 25. Oktober 1899 erstmals ein Zug in Jerichow hielt. Fast genau 100 Jahre später, am 29. Mai 1999, verließ der letzte Zug den Bahnhof. Das Bahnbetriebswerk Jerichow, aus einer kleinen Reparaturwerkstatt hervorgegangen, war über Jahrzehnte Arbeitgeber und Lebensmittelpunkt vieler Jerichower.

Der Kalender zeigt eindrucksvolle Aufnahmen von Lokomotiven, Packwagen und Triebwagen im Bahnhof und dokumentiert die Geschichte der Genthiner Kleinbahn – von den ersten Entwurfszeichnungen über Abbildungen der Bahnhöfe bis hin zu den zugehörigen Gaststätten. Jeder Monat stellt zudem eine Person vor, die der Eisenbahn in Jerichow ein Gesicht verliehen hat – sei es auf der Lokomotive, im Bahnbetriebswerk, im Bahnhof oder in der Verwaltung.

Die erfolgreichen Veranstaltungen unterstreichen das anhaltende Interesse an der Eisenbahngeschichte Jerichows und bot den Teilnehmenden einen faszinierenden Einblick in die bewegte Vergangenheit der Kleinbahn.

Die Vorsitzende des Förder- und Heimatvereins Yvette Below: „Es ist wunderbar zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere lokale Eisenbahngeschichte interessieren. Die Ausstellung und die Vorstellung des Kalenders zeigen eindrucksvoll, wie lebendig unsere Geschichte auch heute noch ist. Ein besonderer Dank gilt Rudolf Amthor für die kenntnisreiche Präsentation seiner Ausstellung sowie ihm und Theresia Gebauer für die engagierte Vorstellung des neuen Kalenders.“

Bilder

Rudolf Amthor (2.v.r.): erläutert die Entstehung der Ausstellung zur Genthiner Kleinbahn. Foto: Yvette Below
Postkarten: Alte Postkarten und Fotos mit Eisenbahnmotiven sind in der Ausstellung zu sehen. Foto: Yvette Below
Die Ausstellung. Foto: Yvette Below
Großes Interesse bei der Vorstellung des neuen Heimatkalenders. Foto: Yvette Below
Brigitte Hannemann: ehemalige Eisenbahnerin kam zur Ausstellung in ihrer alten Uniform. Foto: Yvette Below
Hebel Stellwerk: Hebel des alten Stellwerkes im ehemaligen Bahnhof in Jerichow. Foto: Yvette Below
Dieser Artikel wurde bereits 683 mal aufgerufen.

Werbung