Gegen den 33-Jährigen, der nach einer Gewalttat am 28. August 2025 [
Wir berichteten] von einem Polizeibeamten in Burg niedergeschossen wurde, bestand nach Aussage des zuständigen Staatsanwaltes, Thomas Kramer, seit dem 26. August 2025 ein Haftbefehl, unter anderem wegen mehrerer Gewaltdelikte. Demnach wäre der 33-Jährige, auch ohne den Vorfall am Donnerstag, durch die Polizei festzunehmen gewesen.
Der Mann ist laut Staatsanwalt Thomas Kramer bei der Justiz kein Unbekannter und bereits mehrfach vorbestraft. Seine Akte führt eine lange Reihe von Straftaten auf, bei denen es sich im Kern immer wieder um diverse Gewalttaten und Drogendelikte handelt. Ob der Mann aber am vergangenen Freitag unter Drogeneinfluss stand, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Für den 33-Jährigen ist eine Haftanstalt wohl auch nichts Neues, denn er soll bereits mehrfach in Haft gewesen sein. Seine letzte Haftstrafe verbüßte der Mann im Jahr 2023 und hätte nun wieder in Untersuchungshaft gemusst.
Gerüchte, dass der 33-Jährige mittlerweile an der Schussverletzung gestorben sein soll, konnte Thomas Kramer entkräften: Seiner Aussage nach ist der 33-Jährige am Leben.
Kommentare
Carola schrieb um 09:26 Uhr am 02.09.2025:
Nicht, dass Verbrecher verschont werden, sondern Polizisten eher reagieren können. Eine Schusswaffe ziehen und abfeuern ist sicherlich mental schwieriger.
Fragender schrieb um 15:22 Uhr am 01.09.2025:
Wie oft hat dieser "Kollege" mit einer Pistole auf einem sich bewegenden Angreifer geschossen?
Außerdem ist es schon seltsam, dass Gewalttäter immer wieder eher zu Hause sind als die festnehmenden Beamten, wie letztens in Dresden.