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Storch stürzt in ein Schornstein - Pareyer Feuerwehr wird zum Tierretter

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.07.2024 / 08:05 Uhr von rp/pm
Wenn man den Legenden glaubt, dann bringen Storche Nachwuchs ins Haus, was passiert also, wenn die Störche ausbleiben? Das muss die Gemeinde Elbe-Parey dank ihrer engagierten Feuerwehr nun nicht mehr rausfinden, denn am vergangenen Freitag musste einer der gefiederten Freunde in Hohenseeden gerettet werden. Feuerwehrsprecher Steve Flügge hat alle Einzelheiten zum Einsatz für euch:

Am Freitag Abend erhielten wir eine bisher einmalige Einsatzmeldung in ihrer Geschichte der Feuerwehr Elbe-Parey. Gegen 21 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Rettungseinsatz nach Hohenseeden.
Storch in Schornstein, bis zum Keller durch gerutscht!

Am Einsatzort bestätigte sich die Meldung, dort stand am Fußende des gemauerten Schornsteinzuges ein junger Weißstorch, der mittlerweile auch als Schwarzstorch durchgegangen wäre! Der Hauseigentümer hatte zuvor beobachtet, wie der Jungstorch auf dem Schornsteinkopf stand, hinein rutschte und dann komplett verschwand.

Die Einsatzkräfte konnten durch eine eingebaute Revisionsklappe im Keller Kontakt zu dem Tier aufnehmen, was der Storch mit kräftigen Schnabelbissen quittierte.

Nach Rücksprache mit Herrn Kaatz vom Storchenhof Loburg und einem Tierarzt, versuchten unsere Einsatzkräfte den Storch durch die Revisionsklappe zu bringen. Dies scheiterte daran, weil der Storch seine Flügel immer wieder ausbreitete. Also wurde in Absprache mit dem Hauseigentümer der Schornstein geöffnet um den Vogel richtig greifen zu können.

Dies gelang dann auch ohne Probleme und der Storch ließ sich in Gewahrsam nehmen. Nach einer kurzen Untersuchung und in Absprache mit Dr. Fröhlich aus Körbelitz, verbrachte der Storch die Nacht in der Feuerwehr Hohenseeden und wurde am Folgetag zum Storchenhof Loburg überstellt. Dort wurde der Jungstorch noch einmal untersucht und festgestellt, dass er den Schornsteinrutsch bis auf kleineren Blessuren gut überstanden hat. Herr Dr. Kaatz. bedankte sich bei den Einsatzkräften für die gelungene Rettung und die Überstellung zum Storchenhof.

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