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Die Feuerwehr ist in der Regel nicht für vollgelaufene Keller da

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 25.02.2024 / 14:20 Uhr von rp
In der Gemeinde Biederitz kam bei einigen Bürger die Frage auf, wann rufe ich die Feuerwehr, wenn der eigene Keller mit Wasser vollgelaufen ist. Denn besonders Anwohner in den Gebieten Gübs, Biederitz, Königsborn und Teile von Heyrothsberge haben, laut Aussage von Gemeindebürgermeister Kay Gericke, auf Grund ihrer Lage Probleme mit Drängwasser in den eigenen Kellern.

Das ist allerdings laut Gericke für diese Gebiete, die an einem Hang oder tiefen Lage gelegen sind, eigentlich eine normale Situation und kaum beherrschbar. Er vermutet, dass durch die ehr trockenen Jahre das Problem weniger aufgekommen war und nun mit dem vermehrten Hochwasser und Regenaufkommen bei den Anwohnern wieder aktuell wird.
Die Gemeinde selbst plane, laut Gericke, in der kommenden Zeit eine Abflussanalyse in den betroffenen Gebieten durchzuführen und demnach dann Abflussschläuche durch die Deiche zu legen, damit ein normaler Abfluss im Hochwasserfall gegeben ist. Erst beim jüngsten Hochwasser im Januar, mussten das THW am Deich in Heyrothsberge händisch Wasser aus dem Umflutgebiet in die Ehle pumpen. Zuvor war hier das Preziener Wehr gezogen worden, weshalb das Umpumpen nötig geworden war.

Laut Gericke arbeiten aber auch die Schöpfwerke in der Region einem zu hohen Wasserstand in den Wassergräben entgegen. Das diese Gräben mal zu ¾ mit Wasser gefüllt sind, ist normal. Ab einem kritischen Stand werden dann die Schöpfwerke aktiv und pumpen die Gräben recht zügig ab.

Sollte der Keller dann mal volllaufen, sollte man in der Regel nicht gleich die Feuerwehr rufen, die ist immer nur dann zuständig, wenn eine unmittelbare Gefahrensituation besteht.

Bilder

Symbolbild von der Pumpaktion des THW im Januar 2024 bei Heyrothsberge
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