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Bauernkriegsgedenken: Land stellt dezentrale Landesausstellung vor

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 25.02.2024 / 12:05 Uhr von rg/pm
2025 jähren sich das Ende des Deutschen Bauernkrieges und der Todestag Thomas Müntzers zum 500. Mal. Sachsen-Anhalt beteiligt sich daher 2024/2025 am bundesweiten Gedenken mit einer dezentralen Landesausstellung, so ein Sprecher der Staatskanzlei.

Unter dem Motto „Gerechtigkeyt 1525“ präsentieren die Stiftungen Luthergedenkstätten, Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt sowie die Werkleitz Gesellschaft e.V. ab Mai diesen Jahres an den Standorten Lutherstadt Eisleben, Allstedt, Stolberg und Halle (Saale) fünf Ausstellungen.

Im Fokus der Landesausstellung steht der 500. Todestag von Thomas Müntzer und das Gedenken an das Ende des Deutschen Bauernkrieges im Jahr 1525. Sie schlägt dabei einen Bogen in die Gegenwart. Unter dem Leitwort „Gerechtigkeyt“ soll die Bearbeitung historischer Themen mit aktuellen Fragestellungen verknüpft werden.

„Die Landschaften, die das heutige Sachsen-Anhalt bilden, gehören zu den Kernlanden der Reformation. Sachsen-Anhalt ist nicht nur Luthers Land, hier hat auch Thomas Müntzer gewirkt. Mit der dezentralen Landesausstellung erinnern wir an das Wirken und die Folgen von Müntzers Handeln und verbinden die Bearbeitung historischer Themen mit aktuellen Fragestellungen nach Gerechtigkeit, individueller Freiheit, Toleranz und Mitbestimmung“, so Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

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