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Sarah Schulze wird neue Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.11.2022 / 10:04 Uhr von mz/pm
Sarah Schulze wird Sachsen-Anhalts neue Gleichstellungbeauftragte. Das Kabinett hat heute einen entsprechenden Vorschlag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zur Kenntnis genommen.

Gleichstellungsministerin Petra Grimm-Benne: „Ich freue mich, dass wir mit Sarah Schulze eine so erfahrene Fachfrau als Landesgleichstellungsbeauftragte gewinnen konnten.“ Durch ihr langjähriges Engagement im Landesfrauenrat sei die gebürtige Magdeburgerin bestens vertraut mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern und den gleichstellungspolitischen Herausforderungen. „Ich wünsche der neuen Gleichstellungsbeauftragten alles Gute und freue mich auf eine produktive Zusammenarbeit auf dem Weg zu tatsächlicher Gleichstellung und Chancengleichheit“, so Grimm-Benne.

Sarah Schulze: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Frauen und Mädchen ohne Angst vor Gewalt, selbstbestimmt und gleichberechtigt leben können. Davon sind wir leider auch in Sachsen-Anhalt noch ein Stück entfernt. So bleibt es für viele Frauen eine Herausforderung, Familie und Berufsleben vereinbaren zu können. Und Frauen sind weiter mit Hürden im Wirtschaftsleben und bei der politischen Beteiligung konfrontiert. Es wird Zeit, dass die gläserne Decke verschwindet.“

Sarah Schulze wurde 1985 geboren. Die Juristin leitete seit 2018 das Justiziariat und die Geschäftsstelle des Aufsichtsrates der Salus Altmark Holding gGmbH. Derzeit befindet sie sich in Elternzeit. Als neue Leiterin der Leitstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik wird sie die Zusammenarbeit mit den frauen- und gleichstellungspolitischen Akteurinnen und Akteuren stärken, um in enger Abstimmung die Gleichstellungspolitik in Sachsen-Anhalt voranzubringen. Ein Ziel ist die Weiterentwicklung des Frauenfördergesetzes zu einem modernen Gleichstellungsgesetz.

Als Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsbeauftragte wird sich Frau Schulze auch für den Schutz vor Diskriminierungen stark machen und beispielsweise das Aktionsprogramm LSBTIQ* im Dialog mit Interessenvertretungen weiterentwickeln: „Gemeinsam mit der Community möchte ich für Diversität als Bereicherung werben, Vorurteile abbauen und Gewalt verhindern.“

Die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten war in der vorangegangenen Legislatur im ehemaligen Ministerium für Justiz und Gleichstellung angesiedelt und mit dem Weggang der ehemaligen Landesbeauftragten im November 2020 vakant geworden.

Bilder

Quelle: Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
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Kommentare

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    befohlene Gleichschalterei schrieb um 16:41 Uhr am 24.11.2022:
    Der konservative Pastor Olaf Latzel (54) der Bremer Sankt-Martini-Gemeinde hatte in einem auch auf Youtube veröffentlichten Seminar die Ehe zwischen Mann und Frau verteidigt, Homosexualität als "Degenerationsformen von Gesellschaft" bezeichnet und gesagt: "Überall laufen diese Verbrecher rum, von diesem Christopher-Street-Day."
    (ZDF v. 20.05.2022)
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      NEWS TICKER schrieb um 15:12 Uhr am 24.11.2022:
      Jetzt ganz ohne Spaß, ich weiß nicht, was die og.Person besonders qualifiziert, denke aber eine schlecht bezahlte, alleinstehende Mutter mit 2 Kindern wäre näher an der Lebenswirklichkeit und könnte eine Einkommensverbesserung gut gebrauchen.
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        Hmm schrieb um 14:07 Uhr am 24.11.2022:
        Männer sind ja grundsätzlich die Bösen. Ja aber was ist mit Frauen und Mädchen die nicht LGBTQ sind?
        Gleistellu wird da dann schwierig oder ?

        • NEWS TICKER schrieb um 15:05 Uhr am 24.11.2022:
          Gleichstellung funktioniert immer, man kann auch alle gleich schlecht behandeln.