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Trauriger Tag für Einsatzkräfte der Feuerwehr Burg

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.07.2022 / 22:15 Uhr von mz/pm
Auch die Feuerwehr Burg hat heute die Horrorcrashs auf der A2 mit begleitet. Marc Sommer von der FFW Burg schildert die Einsätze der Feuerwehr: 

Kurz nach der Alarmierung rückten wir über die Landstraße nach Lostau aus, um von dort entgegen der Fahrtrichtung die Autobahn zu befahren. Aufgrund einer mangelnden Rettungsgasse war dieses von Nöten. Vor Ort waren bereits die Kräfte aus Möser und Lostau. Sie konnten die eingeklemmte Fahrerin bereits mittels schwerem technischen Gerät aus der völlig zerstörten Fahrerkabine befreien. 

Um den Beifahrer zu aus seiner misslichen Lage zu befreien, war die Seilwinde des RW2 von Nöten. Aufgrund einer sehr guten und professionellen Zusammenarbeit, gelang es uns, den massiv eingeklemmten Beifahrer zu befreien. Dieser konnte im Anschluss an den Rettungsdienst übergeben werden. 

Noch während des laufenden Einsatzes kam die Meldung über einen weiteren Auffahrunfall am Stauende. Mit dem VRW, dem HLF und dem ELW verließen wir die Einsatzstelle und begaben uns zur nächsten. Wieder war eine Rettungsgasse NICHT vorhanden! Zum Teil LKW auf allen 3 Spuren machten die Anfahrt schwierig. 

Am Einsatzort arbeiteten wir, die an uns gestellten Aufgaben professionell ab. Nähere Angaben werden wir nicht schreiben. 

Unser aufrichtiges Mitgefühl ist bei den Angehörigen und Hinterbliebenen.

Bilder

Foto: Marc Sommer//FFW Burg
Foto: Marc Sommer//FFW Burg
Foto: Marc Sommer//FFW Burg
Foto: Marc Sommer//FFW Burg
Foto: Marc Sommer//FFW Burg
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Kommentare

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    Lutz K schrieb um 18:16 Uhr am 06.07.2022:
    Nachdem man im letzten Jahr ab Burg-Ost ein Überholverbot für LKW über 3,5t aufgestellt hat, lief der Verkehr deutlich flüssiger.
    Offenbar sind noch nicht genug Menschen verstorben.
    •  
      Egbert Schmidt schrieb um 15:38 Uhr am 06.07.2022:
      Absolut tragisch was sich dort abgespielt hat! Die Anzahl an Toten welche die Baustelle an den Elbbrücken gekostet hat, dürfte sich mittlerweile im Bereich von 10-15 bewegen, u. U. sogar noch mehr. Eigentlich Anlass genug für die zuständigen Behörden ihr Konzept einmal kritisch zu hinterfragen (Beschilderung, Tempokontrollen, Arbeitszeiten an den Baustellen, etc.) Es scheint ja offensichtlich nicht so wie gedacht zu funktionieren! Als Außenstehender zu kritisieren ist immer einfach aber so kann und darf es doch nicht weitergehen! In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren warum die avisierte Beendigung der Baustelle auf den November diesen Jahres verlegt wurde. Vielleicht könntet ihr diese Info in Erfahrung bringen und hier nachreichen.
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        Matthias schrieb um 06:47 Uhr am 06.07.2022:
        LKW über alle 3 Spuren... Da kann man nur wieder mit dem Kopf schütteln.