A14: Schrotetalbrücke bei Niederndodeleben wird bis Dezember saniert

Ab dem 3. August wird die Schrotetalbrücke auf der A14 bei Niederndodeleben umfassend instand gesetzt. Die Arbeiten finden auf der Richtungsfahrbahn Dresden statt und betreffen einen rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Magdeburg Stadtfeld und Wanzleben. Die Anschlussstellen selbst bleiben während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkungen befahrbar.
Im Rahmen der Baumaßnahme werden unter anderem die Fahrbahndecke aus Gussasphalt sowie die Fahrbahnübergangskonstruktion erneuert. Außerdem werden Betonschäden an den Kappenbereichen der Brücke beseitigt und das Entwässerungssystem modernisiert.
Die Sanierung soll die Leistungsfähigkeit der rund 30 Jahre alten Brücke langfristig sichern. Das Bauwerk wurde 1997 errichtet und zuletzt im Jahr 2016 im Rahmen einer kleineren Erhaltungsmaßnahme instand gesetzt. Aufgrund des Alters der Brücke und der hohen Verkehrsbelastung von täglich rund 55.000 Fahrzeugen, darunter viele Lastwagen, wurde die Maßnahme in diesem Jahr priorisiert. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro.
Die Arbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr. Bereits seit dem 13. Juli 2026 laufen vorbereitende Maßnahmen. In dieser Zeit wird der Verkehr in einer 2+2-Verkehrsführung an der Baustelle vorbeigeleitet, sodass in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
Ab dem 27. Juli 2026 wird die Verkehrsführung auf eine 3+1-Regelung umgestellt. Dabei verlaufen drei Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Magdeburg und ein Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Dresden. Für beide Fahrtrichtungen stehen weiterhin jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung.
Während des Einbaus der neuen Fahrbahnübergangskonstruktion ist zeitweise eine 3+0-Verkehrsführung erforderlich. In dieser Bauphase steht dem Verkehr in Richtung Dresden ein Fahrstreifen zur Verfügung, während in Richtung Magdeburg weiterhin zwei Fahrstreifen genutzt werden können.
Im gesamten Baustellenbereich gilt während aller Bauphasen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Zudem besteht während der gesamten Bauzeit ein Überholverbot für Lastkraftwagen. Über weitere Änderungen der Verkehrsführung wird fortlaufend informiert.















