SC Magdeburg gewinnt gegen Bietigheim

Handballspieler in grünem Trikot mit Armen nach oben jubelt auf dem Spielfeld, Zuschauer und Gegenspieler im Hintergrund
Grund zum Jubeln: Felix Claar gewinnt mit dem SCM gegen Bietigheim. Foto: Franziska Gora

Die Sieben von SCM-Trainer Bennet Wiegert startete gut aufgelegt ins Spiel. Matej Mandic nahm zwischen den Pfosten gleich den ersten Wurf weg, danach sorgten Oskar Vind und Albin Lagergren für Magdeburger Tore. Matthias Musche traf vom Siebenmeterstrich zum 4:1 (7.). Im Anschluss geriet die Maschinerie allerdings etwas ins Stocken und die Gäste konnten zum 6:5 (12.) verkürzen. Grund war nicht zuletzt, dass der SCM sowohl im Passspiel als auch im Abschluss teils nicht aufmerksam genug mit dem Ball umging.

Wiegert nahm eine Auszeit – und die gewünschte Wirkung ließ nicht lange auf sich warten. In der 20. Minute war der Vorsprung auf fünf Treffer angewachsen, traf Omar Ingi Magnusson zum 11:6. Dabei lieferten sich die beiden Schlussmänner ein spannendes Duell. Zur Halbzeit kam Magdeburgs Mandic auf sieben abgewehrte Bälle bei 39 Prozent, sein Gegenüber Martin Tomovski hatte zu diesem Zeitpunkt neun Paraden und 38 Prozent.

Nach der Pause kam der SCM energisch aus der Kabine. Albin Lagergren, Oscar Bergendahl und Gisli Kristjansson bauten die Führung auf 19:11 (33.) aus und sorgten so früh für einen großzügigen Puffer. Wenngleich die SG sich nicht aufgab und immer wieder gute Aktionen zeigte, reichte es nicht, um Magdeburg in eigener Halle die Punkte zu entführen. In der 49. Minute erzielte Philipp Weber das 26:19, Vind legte das 27:19 (50.) nach und am Ende stand für die Gastgeber nicht nur der nächste Heimsieg, sondern auch der fünfte Saisonerfolg in der Opel HBL zu Buche.

SCM-Trainer Bennet Wiegert: „Wenn du ein Bundesliga Spiel mit neun Toren gewinnst, kannst du nicht unzufrieden sein. Trotzdem: Wir haben schon etwas zu viele Fehlwürfe – dafür aber auch ein gutes Torhüter-Duo auf unserer Seite. Letztlich geht es in der Bundesliga darum, Spiele zu gewinnen und das haben wir in aller Seriosität gemacht. Jetzt geht es weiter!“

STATISTIK
Schiedsrichter: Jannik Otto, Raphael Piper
Zuschauer: 6423
Spielfilm: 3:1 (5.), 5:(10.), 7:6 (15.),11:6 (20.), 13:9 (25.), 16:11(30.) – 19:13 (35.), 22:15 (40.), 24:18 (45.), 27:19 (50.), 31:22 (55.), 33:24 (60.)

SC Magdeburg: Kuzmanovic (5 Paraden), Mandic (8 Paraden); Elze, Musche 5/2, Claar, Thielicke, Vind 4, Kristjansson 4, Pettersson, Magnusson 4/1, Serradilla 5, Jonsson, Weber 3, Lagergren 4, Mertens, Saugstrup 2, Bergendahl 2
Bietigheim: Tomovski (14 Paraden), Müller; Vlahovic, Wucherpfennig, Claus, Josef 5, Nicolaus 1, Wiederstein 5, Norrbrink 1, Strosack 2, Pfeifer 4, M’Bengue 1, Fischer 3, Hermann, Larson 2

DHB-POKAL
Während des Spiels wurden in Kiel die Begegnungen der Achtelfinals im DHB-Pokal gezogen. Der SC Magdeburg bekam ein Heimspiel gegen den HC Hamburg zugelost.
Die Achtelfinals sind für den 11. und 12. November 2026 terminiert, die anschließenden Viertelfinals für den 16. und 17. Dezember 2026. Das Lidl Final4 wird am 10. und 11. April 2027 ausgetragen.

AUSBLICK
Für den SC Magdeburg steht nun ein Ruhetag bevor. Am Montag richtet sich der Fokus dann auf das nächste Duell in der Opel Handball-Bundesliga und damit auf das Topspiel gegen den THW Kiel. Personell unter anderem verstärkt durch den deutschen Nationalspieler Julian Köster, aber auch den international renommierten Mittelmann Domen Makuc, ist das Team unter Trainer Børge Lund bestens in die neue Saison gestartet. Erst beim Nordderby musste der Rekordmeister in der aktuellen HBL-Saison beim 31:31 gegen die SG Flensburg-Handewitt den ersten Punkt abgeben.
Für den SCM steht also der nächste Gradmesser bevor. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr in der GETEC Arena. Das Spiel wird bei Dyn übertragen.

Handballspieler in grünem Trikot mit Armen nach oben jubelt auf dem Spielfeld, Zuschauer und Gegenspieler im Hintergrund
Grund zum Jubeln: Felix Claar gewinnt mit dem SCM gegen Bietigheim. Foto: Franziska Gora
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