Landtagswahl 2026: Markus Kurze (CDU) im Gespräch

Markus Kurze
Foto: privat
Markus Kurze Foto: privat

Landtagswahl 2026 – die Kandidaten im Gespräch
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Für unsere Kandidatenserie haben wir die Bewerberinnen und Bewerber aus unserem Verbreitungsgebiet mit einem einheitlichen Fragenkatalog konfrontiert.
Dabei geht es unter anderem um die politischen Ziele der Kandidatinnen und Kandidaten, wichtige Themen in den Wahlkreisen und ihre Vorstellungen für die kommende Legislaturperiode.

Heute beantwortet Markus Kurze (CDU) unsere Fragen. Er kandidiert im Wahlkreis 6, Region Burg.

1. Bitte stellen Sie sich in drei Sätzen vor. Wer sind Sie und was sollten die Wählerinnen und Wähler über Sie wissen?
Mein Name ist Markus Kurze. Ich bin in Burg vor 55 Jahren geboren. Von der Ausbildung her, bin ich Grundschullehrer und Erzieher. Seit 1999 bin ich mit meiner Ehefrau Nicole verheiratet. Wir haben zwei gemeinsame Kinder.

2. Warum kandidieren Sie für den Landtag von Sachsen-Anhalt?
Ich arbeite gerne mit Menschen und es macht mir Spaß Dinge voranzubringen. Mitzuentscheiden über die Zukunft unseres Landes spornt mich an.

3. Welches ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung für Sachsen-Anhalt in den kommenden fünf Jahren?
Die Rahmenbedingungen für sichere Jobs müssen verbessert werden. Weniger Bürokratie und bezahlbare Energie sowie Sprit gehören dazu und dafür werde ich mich in Magdeburg und Berlin stark machen.

4. Welche drei politischen Projekte möchten Sie als Erstes anpacken, wenn Sie gewählt werden?
Es gibt in den vier Einheitsgemeinden Burg, Biederitz, Möser und Möckern eine Vielzahl an neuen Projekten, so wie in der Vergangenheit. In Biederitz muss endlich eine Lösung für den Bahnübergang her, das muss in Berlin mehr Aufmerksamkeit bekommen. In Burg braucht das Roland Gymnasium Investitionen in den Schulkörper. In Möser müssen die angefangenen Investitionen konsequent zu Ende geführt werden. In Möckern stehen mehrere Investoren vor der Tür, deren Voraussetzungen für ihre Investitionen müssen schnellst möglich geschaffen werden.

5. Was möchten Sie konkret für Ihren Wahlkreis erreichen?
Ansprechpartner für Bürger, Firmen, Vereine und Verwaltung zu sein und weitere Investitionen in Sport, Feuerwehr und Radwege. Wir haben in diesen Bereichen schon eine Menge erreicht, das gilt es aber konsequent fortzusetzen.

6. Welches politische Thema liegt Ihnen persönlich besonders am Herzen – und warum?
Ich will den Beitrag halbieren. Ich möchte den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk (ÖRR) weiter reformieren und verschlanken, denn es gibt zu viel Gleiches von gleichen. Er ist zwar an vielerlei Stellen nicht ausgewogen in seiner Berichterstattung, aber es gibt auch viele gute Angebote.

7. Worin unterscheiden Sie sich von den anderen Kandidatinnen und Kandidaten?
Ein Mann, ein Wort. Ich habe Erfahrung und bei mir wissen die Menschen, was sie haben. Seit über 25 Jahren hole ich Investitionen in den Landkreis und habe en offenes Ohr für alle, die zu mir kommen. Die Dinge, die mir die Menschen vortragen, arbeite ich ab. Ich fasse auch nachhaltig Themen, wo die meisten sich wegducken. Das bringt mir natürlich in dem Haifischbecken Politik nicht immer nur Freunde. Ich bin auch kein Zauberer, aber dass ich mich erfolgreich kümmere, sagen mir selbst meine Mitbewerber nach!

8. Gibt es eine politische Position Ihrer Partei, die Sie kritisch sehen oder anders gewichten würden?
Ja, ob Ukraine oder Iran Krieg, ich wünsche mir mehr Diplomatie, damit endlich wieder Frieden einkehrt. Und auch in der Reformdiskussion wünsche ich mir mehr Ehrlichkeit. Wir brauchen Fachkräfte, aber wir können nicht die ganze Welt hierher einladen. Unsere Sozialsysteme leben von den Beitragszahlern und die, haben sich ordentliche Leistungen verdient.

9. Wie möchten Sie mit Menschen umgehen, die Ihre politischen Ansichten nicht teilen?
Jeder Mensch hat es verdient, dass man mit ihm respektvoll umgeht. Umgekehrt erwarte ich das natürlich auch.

10. Vervollständigen Sie den Satz: „Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2031 für mich erfolgreich, wenn ...
... wir alle Zukunftsinvestitionen in Bildung und Wirtschaft umgesetzt haben.

Zum Abschluss noch einige persönliche Fragen:
11. Was machen Sie, wenn Sie einmal nicht Politik machen?
Dann bin ich im Garten oder spaziere an der Ihle. Gern fahre ich auch mit meinem 311 Wartburg und meiner Simson.

12. Welches Buch, welcher Podcast oder welche Zeitung hat Sie zuletzt besonders beeindruckt?
Buch – „Wir sind die Wolfskinder“ – Verlassen in Ostpreußen von Sonya Winterberg
Podcast – Reform ÖrR von Alexander Teske auf „Sachlich Richtig“


13. Worauf sind Sie außerhalb der Politik besonders stolz?
Auf meine Familie, meine Kinder, meine Frau, meinen Eltern, meinen Verwandten und meine Freunden. Das hat nicht jeder und deshalb bin ich so stolz darauf.

14. Kaffee oder Tee? Frühaufsteher oder Nachteule?
Kaffee und Frühaufsteher.

Markus Kurze
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Grafik: KI-generiert
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Wahlkreis 6
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